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Waarenlager; über dem Speisesaal ist die Kirche, ünd über
den Arbeitszimmern des ersten Stocks Schläfgeniächer, welche
jedoch gesondert sind durch eine Treppe und ein Zimmer,
in welchem Schuster und Schneider arbeiten. Auf dem Bos-
den sind Vorraths- und Material-Kammern.
ten Seite begrenzt von einem Gebäude von einen Stock,
Der Hof, welcher ein Viereck bildet, wird auf der drika
in welchem die Färberei und Einrichtungen zum Bücken ber
Leinewand nebst vier einsameti Gefängnissen sich befinden.
Die vierte Seite bildet ein isolirtes Gebäude zuni Feurungs-
bedarf, wo die Weber äuch ihr Garn scheeren. Durch eis
ne Planke ist hinter diesem Gebäude ein kleiner Hof abge-
theilt, wo die Gefangenen sich bewegen könnten.
î Dieß Gefängniß ist ausschließlich für Männet bestimmt,
die Weiber sind in einem eignen Gebäude von zwei Stock,
welches isolirt auf einem großen Platz steht, der än dieses
Gefängniß grenzt. Im untersten Stock, welcher dér Länge
nach durch einen Gang getheilt ist, sind Arbeitszimmer, im
öbern, Schlaf- und Krankenstuben, Auch hier ist ein Platz
abgegrenzt für die Bewegung.
î Beide Gefängnisse haben die Küche gemeinschaftlich.
Diese hat die Rumfordsche Einrichtung. In der Wand,
welche dieselbe vom Speisesaal trennt, ist eine Thür, uin bie
Speisen durch zu tragen. Im Speisesaal stehen lange Tische
mit Bänken, auf welchen die Gefangenen, jeder nach ber auf
dem Tisch gemalten Nummer ' Pla nehinen. Jeder Gefan-
gene hat ein zinnernes verdecktes Gefäß, in welchem er fein
Essen erhält, und einen desgleichen Krug für Bier.
Die Arbeitszimmer sind geräumig und hell. Jn ven
Spinnstuben stehen auf der Diele Reihen von Kasten, die
den Gefangenen zu Sitzen dienen. Jn den Kasten, die

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