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seinen Vorsitz, . und so konnte er seine Aufnahme in den
Rath eher als eine neue Würde betrachten, was sie auch
wirklich unter diesen Umständen war. Wie sehr aber der
Rath seine Macht vermehrt und nach und nach den Vogt
ganz von sich abhängig gemacht, sieht man am besten aus
der Bestimmung des neuen Stadt - Rechts 70), daß der
Rath den Vogt wählen solle.
Es ist schon erwähnt, daß neben dem Rathe das alte
eigentliche Stadt-Gericht bestehen blieb. : Dieses Stadk-Ges
richt findet sich in allen Städten Schleswigschen-Rechts,
Flensburg, Apenrade, Hadersleben und Eckernförde, 71) zum
Seichen, wie nothwendig man beide Gerichte damals gehal-
tenz auch sollen noch diesen Augenblick beide Gerichte in
Hadersleben eristiren. "?) Bei allem dem ist es gleichwohl
eine auffallende Erscheinung , daß sich nicht allein jetzt nicht
ausmitteln läßt, was zur Competenz des einen oder andern
Gerichts gehört, sondern daß es sogar den Anschein hat, als
wenn schon damals die Befugnisse jedes Gerichts fehr :zweiz
felhaft gewesen, tenn in diesem Puncte widerspricht sich das
neue Stadt „Recht gradezu. 15) Lösen läßt sich diéfer:Wiz
imm.
7 0
eine Verordnung Christian Albrechts .in Corp. stat.. slesv. II.
ag.
1718 it das Stadt - und Ding- Gericht zu Hadersleben teu
terer ?ucs eine Verordnung von Friedrich 1V in C. s. sl,
Das N. St. R. cap. 101 und 102. legt der Entscheidung der
Sandmänner und Nuffniuger eine Menge Verbrechen bei,
welche nach eap. 15 vor den Rath gehören. Man hat sich da-
mit zu helfen gesucht, dieses Capitel für später eingeschoben zu
erilären. allein einmal ist die Sprache in diesem apitel durch:
aus wie in allen andern, uud daun ltimmt mit demselben das
Staatsb. Magazin Pd. 3. Heft 3.
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