LR
] 4
gezogen, oder wo er sie sonst gekauft hâtte. Durch solche
und ähnliche Verfügungen würde diese überhandnehmende
Mauserei erschwert, Man findet Leute, die ganze Fuder vers
kaufen, ohne . eine einzige Bandschechte auf ihrem eigenen
Boden zu ziehen..
Die Knicken bestehen aus Haseln, Weißdorn, Weiden,
Weißbuchen und Quitschbeer-Sträuchern, an Wiesen und feuch-
ten Pläten oft aus Erlen und Weidenz Schleedornen, so gut sie
schützen, nimmt man nicht gerne, weil sie so sehr ins Land
hineinwuchern.
Der Vorwurf der großen Breite, den Herr Binge den
Befriedigungen zu allgemein macht, trift die hiesigen nichtz
sie nehmen höchstens eine halbe Ruthe weg, und bezahlen,
wo sie gut unterhalten werden, den Boden eben so. gut als
das beste Korn- und Weidefeld.
Bei Grenznachbaren gehört der Knick in der Regel dem,
auf dessen Seite der Wall stehtz wird nun die Koppel aus
der Weide aufgebrochen, so wird der Knick abgehauen und
begraben. Weidet indessen der Grenznachbar seine Koppel,
so wird nur der Busch auf der inneren und oberen Seite
des Walles abgetrieben, der Wall von dieser Seite abge-
stochen, begraben und aufgesetzt, und die Grabenseite des
Malles erst dann abgehauen, bespickt und begraben, wenn
der Nachbar seine aufbricht. Dies geschiehet, damit das
Weidevieh die jungen Sprößlinge nicht benage, welches der
Fall seyn würde. wenn auch diese Seite des Walles während
der Weidejahre abgetrieben würde.
Beim Aufmachen der Befriedigungen hält man für ein
Haupterforderniß, daß der Wall an der Grabenseite gut mit
Erde oder Thon bespickt werde, das heißt, wo Höhlungen in
de) Walle sind, müssen diese mit Erde aus. dem Graben

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.