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sein Alter, denn das Statut selbst gebraucht an einer andern
cCòSoosisisóOOlsOlOlsooAtGMvtttaMGG(SUEU regni, so daß deut-
lich erhellt Ieges und consuetudines. seyen gleichbedeutend
gewesen. Ancher !?) weiß nicht recht, was er mit Rävall
anfangen soll, indesssen hätte er sich durch einen Blick in das
jüngere plattdeutsche Stadt-Recht aus- der Verlegenheit: zies
hen : können, welches nicht Rävall liest, sondern Reves-
Hale. 13) Freilich habe ich diesen Ort vergebens auf allen
alten Landkarten gesucht, indessen erhellt zur Gnüge aus der
Stelle, daß er nicht weit von Schleswig kann belegen ge-
wesen seyn.
Die- bisher gelieferten Beweise sind hoffentlich stark ge-
nug, die bisherige Geschichte des Schleswiger Stadt -Rechts
als unbegründet darzustellen, indem weder die angegebene
Art seiner Entstehung noch die Zeit mit den Daten der Ges
schichte jener Zeit harmonieren. Da. es indessen schwerer ist
wieder aufzubauen, als niederzubrechen, so bedarf es
keiner weitern Entschuldigung, wenn ich im Folgenden etwas
weit zurückgehen muß, nämlich bis auf die Erbauung der
Stadt Schleswig selbst.
Schleswig ist unstreitig die älteste Stadt im Herzog-
thum von welcher wir Nachrichten haben; daß sie schon zu
Ende des Iten Jahrhunderts existirte, wissen wir, aber auch
nicht viel mehr. Damals waren die Gesandten. Alfreds des
Großen von England, Other und Wulfstan, auch nach Schles-
wig gekommen; sie nennen die Stadt ast UMaethum, wel-
31) Altes Stadt- Recht §. 3.
?2) Low Historie Il. p. 325.
") Neues Stadt- Recht cap. 42. Auch Walther Brenner,
yist z; Schrader im Lehrb. I. p. 77. will Bremer, liest
eveßhale.

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