Ä 1B3i G
1 S
p -
Ot;
en
nd
hk
IL.
115
el-
)a-
ug
1-
r-
me
tel.
hes
qs
dié
nd
als
alleine, und vollends würde er im Jahre 1436, wo ja. das
Stadt =Recht soll gegeben seyn, einem Herzoge, der ‘dann
Waldemar hätte gewesen seyn müssen, keine Rechte eingés
räumt haben, da der König gerade als Feind des Herzogs
in Schleswig war; nach der Theilung des ganzen Reiches,
1457, wurde Herzog Waldemar freilich Herr der Stadt,
aber nicht als Herzog, sondern als König von ganz Jütland 7 )
und dadurch wurde Sven von der Regierung über Jütland
ganz ausgeschlossen, so daß dennoch nur Ein Herr in Schles-
wig war. Die Erwähnung Rendsburgs ist auch ein Gegen-
grund, denn diese Stadt ist, wie nachher zu zeigen, mehrere
Jahrzehnde später gegründet. Zu diesem allen kommt noch,
taß unser Statut selbst von mehreren Bestimmungen bemerkt,
sie beruhen auf einem Privilegiuum Svens, *) welches offen-
bar überflüssig, wenn das Ganze von ihm herrührte.
Noch einen Grund gegen die Ertheilung des Stadt-
Rechts durch Sven bringt Anch er °) bei, aus der Vorrede
Praedecessorum nostrorum decreyit auctoritas ... le-
gem condere. Die Bemerkung ist sehr richtig, wenn er
aber von der Voraussetzung ausgeht, daß ein andres Original
von Sven Grate müsse existirt haben, und nun daraus fol-
gert, daß die von ihm witgetheilte Handschrift eine Umarbei-
tung enthalten müsse, so ist dies durchaus nicht erwiesei,
und gegen alle Wahrsscheinlichkeit.
Dahingegen sind weder die leges terrae noch die Stad-
Raevall, deren unser Statut erwähnt 1°0). Beweise gegen
er“
vas
aul
?) Saxo I. c. pag. 274. vers. 25 seg.
s) Altes Stadt - Recht g. 31. 74.
®) Low Historie U. p. 325.
1%) A. St. R. . 19. §. 30.

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.