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größtentheils den neutralen Ländern bleiben. Man darf sich
von der dänischen Regierung überzeugt halten, daß sie ihren
Unterthanen diese reiche Erwerbsquelle offen halten wird,
wenn uns je die politischen Verhältnisse die Möglichkeit dazu
gestatten, da sie von jeher die Freiheit der Gewerbe übers
haupt und der Handlung insbesondere im höchsten Grade
begünstigt hat. Als im ganzen übrigen Europa die Grund-
säße des freieren Verkehrs nur noch in Schriften und auf
Lehrstühlen zu keimen begannen, da kannte in den Hhänischen
Staaten der Handelsverkehr schon wenig Fesseln mehr; und
als in der Folge alles im Wahnsinn des Continentalsystems
befangen war, da wich Dänemark nicht eher von den Grund«
säßen der Handelsfreiheit ab, als bis Napoleon's Despotiss
mus gar keinen Widerspruch mehr verstattete. Bloß diese
kurze Periode ausgenommen, gab und giebt es auf der weis
ken Erde kein Land, nicht England, nicht das freieste aller
freien Länder, die nordamerikanische Conförderation, (die jetzt
auch ihre Navigationsacte hat), wo eine so durchaus volls
kommene unbeschränkte Handelsfreiheit herrscht, als in den
bänischen Staaten:. nur allein die. Einfuhr fremden Porcels
lains, wegen der schönen Kopenhagener Fabrik, und die Aus-
fuhr der Steine, wegen der Deicharbeiten, ist verboten, (der
Colonialhandel ist wie überall an das Mutterland gebunden,
doch haben wir selbst in unsern kleinen Colonien einen Freis
hafen) selbst der Kornhandel, der überall bald mit Verbotert
heimgesucht und bald mit Prämien höchst unnützer Weise
verhätschelt wird, weiß hier zu keiner Zeit von irgend einer
Beschränkung; kein Waarenartikel irgend einer Art ist zur
Ein- oder Ausfuhr verboten; keine Beschränkung weder
in Rücksicht der Nationalität der Schiffssmannschaft- noch der
Länder und Häfen woher oder wohin die Ladung. kommk

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