Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Dritter Band)

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written, auf Föhr, viel über etwas sprechen, oder beten. 
Sonst findet es sich wohl nicht mehr. 
Wrögen, V. 173, das ist, wie Heimrich S. 75 es er- 
klärt: beschuldigen, anklagen. S. auch Wiarda 196, 430. 
L. R. und Sachs. Sp. 3, 86 wrogen und wrugen, anjgels. 
Wregan, Ulphil. wrohian, R. V. 3, 1 gewröghet. 
Wrökeln, Z., immer von neuem von einer Sache zu 
reden anfangen, Händel suchen; Wruck, ibid. ein unfreundlicher, 
mürrischer Mensch, wrucksch, verdrießlich, sauersichtig. R. Auch 
in hiestgen Gegenden, Auf Föhr wird es wrokeln ausge- 
rochen. 
f Wros en, auspressen, drücken, \. auch B. W. B. In, 
Wiedingharde: triesen, wrapprn en wriessen – in fich 
hineinstopfen, propfen, pressen. An einigen Orten wreusen. 
Wupen, Z., weinen, wie die kleinen Kinder, ~ el- 
gentlich doch schr eyen (beim Weinen). So heißt bei Kil. 
wuepelen, vociferari, exelamare. Das Wort wopian, 
welches im Ulphilas wohl 20 mal vorkömmt, hat immer diese 
Bedeutung. Dieselbe Bedeutung hat auch wepen, wipen, an- 
9els. wepan, weapan, weopan, –~ womit bas isl. äepa, 
ESS EE BUC KES 
. - . . . . Ye . zu 
kan, bei Tatian, Otfried, Notker;, und auch im Englischen, 
wWhlioop, Geschréy, warwlroop, Kriegsgeschrey. So muß auch 
in Lips. Gl. wiepon, fleuimus und wop, etus, verstanden 
werden. Und ebenso steht auch im Beowulf, S. 12, Wwop, 
f. auch Japicx 2. Th., S. 18, woopen. 
'Tantae molis erat, Ditmarsos condere Fresos! 
N. O u ki e n.
	        

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