Full text: (Dritter Band)

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ézutghen gsecjshen Ausdrücke verbürgen das hohe Alzér die- 
ses Worts. 
. Spökeln, H., spuken, und Spökels, Gesspenst. Nir- 
gends lautet dieses so ganz ebenso, als hier im Friesischen. 
Spredden, Rach. V. 97, auf Föhr spradden, die 
Beine von einander sperren, schreiten, gräten oder grätschen. 
In Eiderst. ist davon spridden, spriddeln. Davon ein sprid- 
dichter Weg, hivium, s. W. 401 und 415., bei Wiarda, 
344, heißt Sprideka der Theil des menschlichen Körpers, wo 
er durch die Beine getrennt wird, lurca, bei Kil. In un- 
srer Nachbarschaft Spridd:" 
Stackel, Z., bei H. Stackel, und Stuckel, (Letzteres 
hört man auch z. B. in Flensburg, bei Japicx Stucker,) hier 
Stakel. An einigen Orten, z. B. auf Föhr, s. auch B. W. 
B. Stacker, {w. Stakar. In den alten schwed. Gesetzen- 
ja schon bei Snorro Sturleson, Stafkarl; also von Stak, 
Stake, welches sowohl im Angels. als Fries. und selbst in al- 
ten dithm. Liedern ein Pfahl, Stab, Staken bedeutet, wie 
auch noch im Englischen. Dies soll aber wohl nicht auf den 
bloßen Bettelstab gehen, sondern vielmehr auf die Krücke ei- 
nes Krüppels. der daher auch ein Krückenmann heißt. We- 
nigstens soll nach einem gewissen Sprichworte, welches ich bis 
ins Glossarium verspare, hier zu Lande dadurch ein Verstüm- 
melter angezeigt werden, was auf den Ausdruck Stukel gu 
deuten schein. Eine Stelle in Saxo Gr.. I. 6, p. 107 un- 
ten und 108 oben, wo die ältere dän. Uebersetzung (von 1752) 
S. 4161 auch die Redensart braucht: den saarede (verwun- 
dere) Stakkel, scheine das alte Sprichwort zu bestätigen. Heu- 
ttt! Duet . Se Pk. nu: f Yzaterauss oder gar 
ebkos rmel gesagt. S. W. S. 19% 
Vr H réte: H. sieef, stark, untersätzig. R., auch hier, s. 
. stet, steif. Y 
Stapel, V. 398 sq. ein Pfahl, 'Gränzpfhal, Gränze. 
Daher Dingstapel, thiug-stapel, As. B. 1, J. 16. u. W. 
das. und 5, §. 17, und besonders das Jütsche Lovbuch .1; 
46 und 3, 65., vergl. 2,. c. 21. und Viethen 449. und das 
angels. stapul, ein Pfahl. z. B. im Beow. S. 202. Davdn 
wird nicht allein Stapel, ein Kirchdorf im Lauenburgischen 
(nach Büsching, wo auch Stapelberg und Stapelburg,) Sta? 
pelfeld im Amte Reinbeck, und Stapelmoer in Oûtfriesland, 
nach. Ubbo Emmins,, sondern auch gar Stapelholm benannt 
seyn und also wohl nicht von Stapel, als Niederlage, 
woran auch Bolten zweifein will. S. seine Beschreibung 
§. 89. Demnach schiene dieser Name. doch wenigstens älter
	        
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