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gentlich nach dem Angels. und Fränkischen, auch nicht im
Dän., da man auch sagt: at skynde sig, sich beeilen, sick spo-
den, fo wie überhaupt, at skynde paa een, jemand antreiben,
S. Gram. zu R.
Seht, hier Sehter, ein irdenes Milchgefäß von be-
trächtlicher Größe, gestaltet wie eine Kanne.
Seek, fkränklich, sük, krank, süken, krank seyn, krän-
keln, Q. s. B. W. B. Seek, und Seegte, eine Krankheit,
ist m:~r nach der südfries. Sprache, sük aber und süken, wie
auch Süke, eine Krankheit, mehr nach der nordfries. angels.
s€0C, womit das nord. syg, syk, siuk, übereinstimmt.
Seer, H. Schmerz, Wehe, Wunde, nach W. bei Ja-
picx Seertme. Außer diesem bedeutet Seer auch hier bis-
weilen das Harsche auf einer Wunde, Rawe, die Rufe, s,
oben wie angels. sar und hies. Dän.; Saar, auch bisweilen,
Als adject. heißt seer so viel als bös, ausgeschlagen, als en
bösen Kop, Stelle c., scer, en seeren Kop, Quadseer, ein
bösartiger Ausschlag, Kopseer. Nördlicher sagen ste sier:
Dat deht mi sier R. V. 3, 11., es thut mir weh,
Sie h1, eine Wasseröffnung, eine Art von Schleußen
zum Ablauf des überflüssigen Wassers, s. das B. W. B.,
wovon es auch sowohl auf Fries., wie Ubbo Emm.us sagt,
a deducendis, aquis, als im angels. silan, absondern, schei-
den, den Namen haben kann. Kil. Siile, sille, ineile,
aquagium, calaracta.. Man vergleiche hiemit, was ich in
der vorigen Abhandlung von Sel- oder Silmaand beigebracht
habe, besonders auch von dem großen Gränzwald, ingenli
Sila, Virgil, Ueneid 12, V. 715 und dem Flusse Silis,
welche beide noch den uralten Namen behalten. Das hohe
Alterthum dieses Wortes in solcher Bedeutung erkennt man
auch aus dem besondern Ausdrucke bei Lucrez, B. B., V.
41263: ad silanos aquarum, auch Hyginus Fab. 169.
Yuae cum eduxisset, (fuscinam scil-Neptuni de petra)
et lres silani sunt secuti, qui ex Amymonis nomine
Amymonius fens-postea Lernaeus fons-apellatus est.
Wo ‘es in den Noten heißt; Sylani sunt, velut tubi,
unde profluit aqua, Demnach’ heißt silanus eine Wasser-
röhre, Wasserlauf. Und Corn. Celsus, Medicinae I. 3,
c. 18. conlert eliam ad somnos silanus juxta cadens,
wo gleichfalls die Noten zu vergleichen. Endlich steht auch
bey Sextus Pom. Festus, de verborum signilicatione, p.
m. ed. Dion. Golholredi, 216. Tullios alii dixere si-
lanos, ralii rinos. Diese Uebereinstimmung, da es einen
Wasserzug bedeutet , gleichwie unser Wort Siehl noch immer,

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