Die Frage, was folk ein Staat w soll ér große
öder kleine Wirthschaften begünstigen? beantworte ich
mit dem Staatsraché Thäer dahini Keins von
beiden; er muß der Sache ihren freiei Lauf
lassen, und nux die Hindernisse wegräumen,
welche dem Entsiehen und Bestéhen beider im Wege
sind. Dann wérden sich solche Höfe formiren; welche
dem jedesmaligen National- Werhältnisse, der Bevbl-
kerung, dem’ Capitale und feiner Vertheilung unter
die verschiedenen Klassen der Staatsbürger, ihrer It
dustrie und ihrer Intelligetiz am angemessensten sind.
Der zweite Wunsch des Landmanns ist,
bestimmte Entwässerung und Bewässerungs- Gesetze.
Ich habe“ Seite 40 bereits angedeutet, was uns in
dieser Hinsicht sowohl für den Acker- als für det
Wiesenbau, mangelt. Auch bedürfte die Kultur und
Benutzung unserer Mööre und der kleinen Moorstücke,
einer Beihülfe der Gesetzgebunge Manches schöne
Mööorstuck, bleibt unbenutzt, weil uns Entwässeru: gs-
Vorschriften fehlen. Der Landmann muß, selbjt da,
wo Gefälle genug vorhanden sind, zu kostbaren Schöpf-
maschienen seine Zuflucht nehmen, weil die Gesetzge-
bung ihm nicht zur Seite tritt.
3) Bitten wir um Betvollkommenung der Gesel zur
Erhaltung des Feldfriedens. In dieser Hinsicht er-
freuet Dänemark sich zwar strenger aber sehr zweck-
mäßiger Vorschriften, Das, was unser Jütsches Lov
in dieser Hinsicht im 3ten Buche vorschreibt, : aßt
nicht mehr für unsere Zeiten, die Vorschriften sind
hicht umfassend genug und geben oft zu sehr unan-
genehmen Streitigkeiten Anlaß. Das A47ste Kap. . 2.
erlaubt gar Reisende, ihre Pferde an den Landstraßen
zu weiden und mit einer Garbe zu futtern. „Js edt
„üverst ein roandernde unde wéchfarende Man, und
4jift sinen Perde, eine Gerve efce nege, edder lech

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