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Landbesitz schuldenfrei angetreten hat, over ihn durch
eine glückliche Heirath schuldenfrei gemacht hat, kommt
hier nicht in Betracht.
2) die nach dem Werthe der Ländereien viel zu ungleiche
Vertheilung der Landsteuer mit ihren Folgen.
Um dem gänzlichen Ruin der Bedrückten vorzubeugen.,
und es ihnen möglich zu machen, sich bei ihren Besitzungen
zu erhalten, wären folgende Vorkehrungen wünschenswerth,
a) Zur Hebung des Credits dürfte eine verbesserte Einrich-
tung der Schuld- und Pfand -Protocolle erforderlich
seyn. Die bisherigen sind nur Namen- Protocolle. Eine
Einrichtung derselben nach dem Landgerichtlichen, denr
eine gengue Beschreibung des Pfandes, nach seiner Größe
und mit allen Lasten und- baaren Einnahmen vorans
ginge, würde den Credit sehr heben.
b) Eine Revision dex Steuer-Regulirung. Das Mangel-
hafte der bestehenden Kataster, ist gar zu auffallend
und drückend für Einzelne. Hauptsächlich ist der Werth
der Ländereien, wie bereits Seite 5. angedeutet worden,
gar zu ungleich taxirt. Nichts beweist dieß deutlicher,
als das Unverhältnißmäßige im Sinken des Werths der
Landsstellen gegen einander. Wären die Lasten gleich
vertheilt, so müßten die Landstellen, wenn ihr Werth
durch neue Auflagen heruntergeht, in einem gleichen
Verhältnisse sinken. Bei den Parcelisten der königl.
Domänen, wird der Werth der Gebäude schon längst nicht
mehr bezahlt, weil diese Ländereien. in der Regel zu einem
viel höheren Werthe zur Steuer taxirt find und dabei
einen hohen Canon zu erlegen haben. Die Seite 10 aufs
gemachte Berechnung, wie diese unverhältnißmäßige
Steuer- Ansetzung in melirt liegenden Amts« und ade-

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