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Diesemnach hängt eine Wittwe, die der. Erziehung der
Kinder wegen. oft durchaus . heirathen muß, wo keine Ehe-
pacten die Abnahme bestimmen, oft einzig und allein von
der Willkühr der Vormünder. und des die Theilung dirigis
renden Beamten ab.. Gewöhnlich nimmt man das Dorfs-
Gebräuchliche, in gleichen Verhältnissen, d. h. bei Besitzungen
gleicher Größe und bei gleichen Antritts=Summen an. Hie-
gegen kann nichts zu erinnern seyn, und noch weniger, wenn
die vorige Abnahme., die der Verstorbene seinen Eltern von
der Hufe geleistet hat, zur Richtschnur angenommen wird, denn
was ist billiger, als daß eine Wittwe einst die Versorgung
erhält, die sie mit ihrem Manne ihren Schwiegereltern ge-
geben hat.. Wo aber solche Normen fehlen, wo eine Wittwe
jung ist, und es vorauszusehen ist, daß sie noch mit uner-
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zögenen Kindern die Abnahme wird beziehen müssen, da hält
es schwer, über die Abnahme -Bestimmung einig zu werden.
Augenscheinlich übertriebene, den künftigen Bessilzer
drückende und. seinem Emporkommen hinderliche Abnahmen,
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sollten nié geduldet werden. Eben so wenig müßte aber auch
eine Mutter aus unzeitiger Knickerey, wenn sie ihre Kinder
ordentlich erzogen hat, mit ihrem zweiten Manne in ihrem
Alter darben, und von ihren Kindern abhängen. Dafür zu
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als es Pflicht derselben ist, das Beste der Unmündigen wahr-
sorgen, scheint eben so sehr Pflicht der Behörden zu seyn,
zunehmen. Der Hausvater der seine Hufe abtritt, wird
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schon für sich sorgen, ihm sind die Hände nicht gebunden,
ein anderes ist es mit einer Wittwe. die durchaus heirathen
muß. Der Ausdruck des Gesetzes, daß eine gemeinnützige
Rücksicht genommen werden muß, scheint darauf hinzudeuten,
daß .das Beste der Mutter auch berücksichtigt werden soll.
Der häusliche Fleiß der Hausfrauen, die durch ihre sorgsame

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