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kehrt sind; selbstr- Männer, die hier ausgezeichnete Wirthe
waren, und geschickte Meyerinnen von hier mitbrachten.
Als kleine Nebenbranchen der Angler Wirthschaften
kommen. noch in Betracht
di e V fer d e zu ch t.
Diese ist nicht ganz unbedeutend. Fast jeder Hufner
hält nach seiner Localität, eine oder mehrere Füllenstuten, die
aber beständig mitarbeiten müssen. Eine eigene ganz reine
Race hat man hier nicht, indessen sind die Angler jungen
Pferde doch auf ven'Märkten sehr gesucht. Ein großer Theil
wird schon zweyjährig an die Marsschbewohner verkauft, wo-
selbst sâîe denn, bis sie 'ausgerachsen sind, gehalten werden,
und. beim Vflügen mitarbeiten müssen, Man'hält auf Pferde
ihittlerer Größe, kleine sind nicht geachtet, eben so wenig aber
auch große Mähren.
Wäre eben so sehr auf schöne: Füllen« Stuten, als auf
schöne Hengste gehalten worden, so hätten wir eine vollkom-
mene Race haben können. Zum Theil werden aber alte
häßliche Mähren als Füllen-Stuten benutzt. An hübschen
Hengsten hat es hier nie gefehlt.
Im Durchschnitt sind die hiesigen Pferde gestreckt und
leicht gebauet. Ber Angler hält wenige, aber gute Pferde.
Er futtert sie gur, sie müssen aber auch tüchtig arbeiten, ob-
gleich 'er sie eben micht übermannet. Et liebt "ein hübsches
Fuhrwerk, hält so viel möglich egale Gespanne, fährt äber
nur mit 2 Pferden, und mit seinen engspurigtem Wagen,
worauf er indessen wohl eben so viel ladet; als der holstei
nische Bauer. hinter seinen vieren.
Vie Schaa fz uch t
beschränkt sich auf den Haushaltungsbedarf. Dieser ist aber
nicht klein, da der hiesige Landmann sich und seine Familie

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