Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Dritter Band)

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Dänemark wären, die einleuchtendste Pflicht, neben ihrer ge- 
wohnten, auch des Landes Hauptsprache zu erlernen; doch 
setzte der billige Mann erklärend. hinzu, daß es nicht seine 
Meinung sey, daß die Schleswig-Holsteiner sogleich das 
Deutsche ganz ablegen sollten, schilderte aber daneben, als 
den Anfang der glücklichen Zeit, die Zukunft, wo alle Ver- 
schiedenheit der Sprache aufhöre; so daß man glauben muß, 
der Professor hoffte, die Erlernung der dänischen "Spräche 
solle und werde zur allmähligen Verdrängung der deutschen, 
wenigstens zur allgemeinen Einführung der dänischen, „im 
täglichen Gebrauche, führen. Endlich: fordert er die Herzog- 
thümer auf, die Verbindungen in welchen sie früher gestan- 
den, zu vergessen, sich als für immer mit Dänemark ver- 
einigt und demselben incorporirt zu betrachten und diese 
Veränderung mit Dank zu erkennen. 
Die Chronik, welche es für Pflicht hält, das Urtheil der 
Zeitgenossen, über die statt gefundenen Begtbenheiten 
oder öffentlichen Angelegenheiten, so weit sie solches hät in 
Erfahrung bringen können, mit gewissenhafter Treue mitzu- 
theilen, verweisset die Leser, wegen des hier in Rede stehenden 
Gegenstandes auf den im 2ten Bande der Kieler Blätter 
Pag. 77 enthaltenen Aufsatz, aus welchem die vorstehende 
kurze Darstellung größtentheils entlehnt ist.. 
.. Von der Geschichte von Schleswig und Holstein für 
Kinder, erschien in diesem Jahre. der zweite Theil. 
In Kiel begann mit dem. Julyinonat die Herausgabe 
einer Zeitung Für! Literatur [und: Kunst . in den dänischen 
Staaten. von welcher nur dreh Jahrgänge erschienen, indem 
sie mit dem Jünius 4840 wieder aufhörte. 
Am 415. Aug. hörte die von dem Oberprocureur ,. Frei-
	        

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