"q!
Va
DL
ci)
ne
[CT
n
"et
ct
M.
4-
uf
1-
)e!
IC,
ht
ne
In
r-
de
en
Ns
3H
T -
(N-
1-
"ert
ler
A
29
. .
Saal (Pesel) von 4 Fächern und die sogenannte Brautkam-
mer von 2 Fächern. Die nördliche Seite enthält die Küche
und Milchkammer von 3 bis 4 Fächern, eine norder Stube
von 3 Fächern mit Bettstellen, eine kleine Polterkammer und
hinten eine Dienstbotenkammer mit Bettsstellen und einem
heit enthält: eine Stube von 3 Fächern mit Bettstellen, einen
Ausgange nach dem Obstgarten. Man sieht hieraus, daß der
Angler sehr geräumig wohnt. In uralten Zeiten hatten die
Wohngebäude keine süder Stube, und der Platz, wo diese
jeßt ist, ging mit zur Vordiele, sonst waren vor etwa, 300
Jahren die Gebäude schon den jetzigen gleich, sie waren aber
niedriger unter den Boden als sie jetzt sind, und hatten Fens.
ster mit zierlich gemalten Glasscheiben. Diese Lauart gleicht
in Hinsicht der Abtheilung des Stalles von den Wohngele-
genheiten, der dänischen, indessen hat man weiter nördlich
nur Vordielen zum Eingange, und keine Durchfahrten wie
hier. Auch hat man im Dänischen fast durchgängig in den
Wohnungen der Wohlhabenderen 2 Hausthüren, eine für den
täglichen Gebrauch und die zweite für Fremde und sonst bei
feierlichen Gelegenheiten. Die Angler Bauart scheint also
ein Gemisch von der dänischen mit dem Eigenthümlichen der
alten Angler zu seyn,
V )
Auch die Bauart der Friesen weicht sehr von der unsrigen ab.
Die Friesen wohnen ebeu so geräumig wie wir, ihre Gebäude
formiren aber ein regulaires Viere>. Ihr Viehstall steht nicht
wie der unsrige mit dem Kopfe gegen eine Futterdiele, sondern
gegen die Wände des Stalles. Das Futter muß dem Vieh
also von hinten vorgelegt werden. Unser Vieh steht auf einem
Steinpflaster, dorten steht es auf Bohlen, und hinter den Stäns»
den ist eine ausgebohlte Rinne angebracht, worin Mist nnd
Urin fält. Ihr Vieh wird im Stalle selbst aus einem Wasser-
troge getränkt, es steht daher viel wärmer, besonders auch,
weil ihre Ställe niedriger sind als die uusrigen,. auch steht es

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.