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Kaufleute aufgemuntert. Pulver und Bley so viel als mög-
lich aus der Fremde kommen zu lassen, um den Vorrath da-
von, im Lande zu vermehren.
Die Ausfuhr von allem eichenen Bau- und Zimmerholze
ward verboten, solches Eichenholz aber, was zum Schiffbau
tauglich war, durfte ohne vorhergegangene Einwilligung des
Admiralitätscollegii, überall nicht verkauft oder zu andern
Zwecken verwandt werden.
Um Seelands und der umliegenden Inseln (wohin die
Zufuhr während der feindlichen Besetzung eine lange Unter-
brechung erlitten hatte) Versorgung mit Lebensmitteln und
Brennholz für den nahe bevorstehenden Winter zu sichern,
wurde der Abgang von Schiffen mit solchen Vorräthen aus
sämmtlichen Häfen der Herzogthümer nach den Inseln, nicht
nur erlaubt, sondern auch bis Ausgang des Jahres für
die Einfuhr von Provisionen, Prämien zugestanden und für
die Schiffe, welche zu diesem Zwecken gebraucht wurden, eine
Assekuranz gegen feindliche Aufbringung, für Königliche Rech-
nung eröffnet.
Die Lasten und Einbußen, welche durch den Kriegszu-
stand auch für die Bewohner der Herzogthümer herbey ge-
führt wurden, waren indessen keinesweges unbedeutend.
Handel und Schifffahrt hörten fast ganz auf oder waren den
größten Schwierigkeiten und vielen Bekümmerungen unter-
worfen. Beym Ausbruche des Krieges wurden fast alle in
See befindliche dänischen Kauffahrteyschiffe von den engli-
schen Kreuzern angehalten und später condemnirt; nur we-
nige waren glücklich. genug ihnen zu entgehen und unter
den aufgebrachten waren besonders viele Altonaer und Glück-
\tädter Wallsischfänger; diese beiden Städte und Flensburg
erlitten den bedeutendsten Verlust an Schiffen und Gütern.

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