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„den Krieg etwa verlorenen Provinzen und eine angemessene
„Erweiterung der dänischen Colonialbessitzungen angeboten.
„„Vor allen Dingen aber bestand England auf der Fordes
„rung, daß Dänemark während des ganzen Laufes der Un-
nterhandlungen, den ferneren Aufenthalt der engs
„Jischen Truppen in Seeland bewillige und suchte
„diese Forderung durch die Drohung zu. .unterstützen, daß
„Schweden an seinen feindlichen Maaßregeln gegen Dännes
„mark einen thätigen Antheil nehmen, daß man alle
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„dänischen Schiffe und alles in dänischen Händen befindliche
„Eigenthum confisciren und Dännemarks Colonien mit ge-
,„„waffneter Hand erobern würde.'’
Würdevoll erwiderte Dänemark: ,,daß es sich eben so
„empört fühle durch Englands Anerbietungen als durch dessen
„Drohungen, und daß nach dem, was bereits geschehen, nicht
„mehr die Rede seyn könne, von einer Separatverbindung,
Zwischen Dänemark und Großbrittannien.'‘
Erst nach Empfang dieser Antwort, aus welcher hervors
ging, daß Dänemarks Muth und Ehrgefühl nicht zu beugen
stand, erschien die brittische vom 4. November datirte Kriegs-
erklärung *) gegen Dänemark, zwey Monate später als der
Krieg. mit allen seinen Greueln und mit der Zerstörung der
Hauptstadt begonnen hatte, und nachdem bereits unterm
3, Octbr. die Blokade der Eider angeordnet worden war.
Nach der Entfernung der Engländer zogen fast alle in
Holstein befindlich gewefenen Truppen nach Seeland; nur
wenig regulaires Militair blieb zurück. um in Verbindung
mit der zum Dienste einberufenen Landwehr, die Herzogthüs
mer gegen feindlichen Ueberfall zu schützen. Der Kronprinz
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") Enthalten im Politischen Journal 1807. Pag. 1189 f.
Staatib. Magazin Bd. 3. Heft 2.
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