Jahre (WV. TV. p. 3127) „„am Westen von der. Wisch am
nKarspel Schwabstedt Land und Güdere‘“’ (die oben erwähnte
Ahrenshamm), die sie mit dem Schwabstedtischen Bischof
gegen andere Besilzungen vertäuschte. Endlich leidet es auch
keinen Zweifel, daß die Milda wenigstens. das Schwabsted-
tische vom Eiderstedtischen schied; denn mehrere Urkunden sa>
gen dies ausdrücklich und bestimmt, wie. z. B, eine Urkunde
vom Jahre 1513 (W. IV. p. 3136).. M. s. auch |1. e.
p. 3135).
vormals die östliche Grenze Eiderstedts gemacht habe.: so ist
damit die Untersuchung. über diese Grenze doch keineswe-
ges schon geschlossen. Denn es ist noch auszumachen, wo
denn die Milda in der Vorzeit ihren Lauf gehabt habe?
Hierüber finden nämlich sehr verschiedene Meinungen Statt,
Denn Huitfeld z. B. (Kr. 1. p. 232) läßt die Milda un-
weit Husum in die Eider ausmünden und also in nördli-
her Richtung ihren Lauf nehmen; Bolten (Beschreib. von
Stapelh, p. 241) dagegen behauptet, daß sie dem Mildter
Koog in Stapelholm gegenüber in die Treene ausgeflossen
sey und also einen südlichen Lauf gehabt habe. Peter Saxe
(W. Il. p. 1251) ist aber wieder anderer Meinung und
will, daß sie gerade nach Westen gegangen sey, wogegen
Dankwerth (p. 142) sie mit einem Arm in. die Husumer
Aue, mit einem andern in die Nordeider ausfließen läßt r.
Er würde schwer seyn, sich für eine dieser Meinungen
zu bestimmen; doch thut dies. auch nicht Noth, denn jene
Schriftsteler können alle meinem Dafürhalten nach Recht
haben, ich stelle mir nämlich die Sache so vor,
+
Zwei Bäche fallen aus det Geest in die jetzige Süber-
marsch ab, von welchem der eine ~ ein namenloses Wasser

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