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aufhören, sobald sie in jenem See mit der Elder sich verei-
nigt hatte und ließ diese in zwei Arme ihren Lauf fortsetzen.
Diese Vorstellungsart ist die allgemeine und jedermann, der
dieses Gewässers erwähnt, nennt es. die Nor deid er: Allein
ob. dies. der alte Name sey, ist die Frage; denn meines Wis-
sens finden wir ihn erst von Iver Knuten gebraucht, der,
wie schon gesagt, am. Ende des 16ten Jahrhunderts lebte.
Ich meines. Theils möchte glauben, daß unser Gewässer frü-
her als eine! Fortsezung der Treen betrachtet und also auch
so - genannt *worden sey. Denn so. viel ich einsehe, ist die
jettt so genannte Nordeider zu verstehen, wenn es in einer
Urkunde vom Jahre 1513 (W. IV. p. 3135) heißt: ,,de
„selvige Bek (der Oldersbek) löpt in de Milde und also in
„de: Treiaz‘’ denn in die jetzige Treen hat die Milda da-
mals ihren Ausfluß schwerlich gehabt.. Iver Knutzen ge-
braucht auch den Namen ,„Nordeider\ nicht allein und aus-
schließlich, sondern verbindet damit den Namen. ,, Treen,‘
wie z. B. I. c. p. 478 „die Nordeider oder Treen. ''
Da indeß der Name „Nordeider“" einmal. recipirt 'ist,
auch keine Zweideutigkeit zulä®t, wie der Name ,„Treen'';
so werden wir in der Folge den Namen „Nordeider' auch
beibehalten.
Zu beiden Seiten der Nordeider lag im Anfange des
15ten Jahrhunderts unbedeichtes Marschland. An der Ei
derstedtischen Seite war nach Dankwerth (p. 148) im Jahre
1393 im Kirchspiel Wizworth das Haimoor und 1440 im
Kirchspiel Koldenbüttel der Dingsbüllinger Koog emgenom-
men worden und was später östlich diesen beiden Kögen bis
an die Nordeider lag, war Halligland. An der rechten Seite
war aber eine weit größere Strecke unbcdeicht. Denn es

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