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„Etwas später finden wir nun südlich diesem Damm-
kooge zwischen Koldenbüttel und der: Südermarsch sowohl
ein sogenanntes Tief, als auch Halligland. Denn eine Ur-
kunde vom Jahre 1515' (WV. IV. p. 3136) fängt mit den
Worten an: „By Coldenbüttler Kerke twischen den nien
„Schlüsse un dem Depe Dallig 7) ungediekt Schleswig-
sches Stichtes;'! und in derselben Urkunde ist die Rede
von „Halligen twischen der Süderwisch s) belegen und
„,ttvischen de Coldenbüttler Kerken. “ ~ Daß hier übrigens
von der Gegend des jetzigen, dem Dammkooge anliegenden,
Peterskoöge die Rede ist, erhellt aus folgenden Worten der-
selben: „it ist verlaten, dat de Coldenbüttler sodanne Lande
(die erwähnten Halligen) bedyken schölen und anfangen by
„de Süberwisch und endigen by Coldenbüttel;“ denn eben
in diesem Striche liegt der Peterskoog.
. Auch nördlich dem Dammkooge gab es in dem Marsch=
lande vor Mildstedt 4527 ein Tief, wie eine Urkunde von
diesem Jahre (VV. IV. p. 3137) beweist. Hier heißt es
nämlich: „Wy Frederich ~ heben von den Unterthanen des
,„Karspel Mildstede gesinnet, dat se dat Mordorp mit den
„Schwiensbergerw (Simonsbergern)' indieken helpen schölen't
u. s. w. Mordorp ist nämlich. ohne allen Zweifel entweder
ein Druckfehler, oder ein Versehen des Abschreibers der Ur-
kunde, wie Schwiensbergern, und soll Moordeep heißen (Iver
Knutzens Ber. Camerer 2. p. 4711.
7) Dalling ist nicht ein Nomen proprium, wie es scheinen könnte,
Fondern, wenn ich nicht irre, ein friesisches Adverbium; das
e,iett ‘" oder , gegenwärtig '’ bedeutet.
3) Prata, quae vocantur Süderwisch - Norderwisch + sunt lo
cata circa Ranten (Rantrum). Lib. cens. ap. Langeb. VI.
p. JE
VW),

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