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Hl.
Friedrichsstadts nach Norden und ging zwischen Koldenbüttel
und Witzwort einerseits. und der jetzigen Südermarsch ander-
seits in die Hever. Diese Nachricht haben wir indeß keines-
weges von gleichzeitigen Zeugenz. wenigstens habe ich nir-
gends einen solchen Gewährsrmann für diese Rachricht ange-
führt gefunden.. Denn die Neuern, die uns diese Nachricht
mittheilen, geben sie entweder ohne alle: Berufung auf ir-
gend eine Autorität, wie z. B. der Verfasser des „Versuchs
einet Beschreibung von Eiderstedt ? (p. 45); oder sie betu-
fen sich wie Hansen, Bolten 1c. auf Dankwerth und Jver
Knutzen ?). Allein da Dankwerth erst im 47ten Jahr-
hundert lebte; so kann er als Zeuge für eine Thatsache
aus dem 15ten selbst nicht gelten und andere Zeugen führt
er nicht an. Und. was Iver Knutzen anbetrifft; so lebte
dieser. fast ein Iahrhundert früher, als jener; allein Eider-
stedt hatte doch auch schon damals nach seiner eigenen An-.
gabe seit hundert Jahren aufgehört, eine Insel zu seyn..
Frühere Nachrichten über jenen Gegenstand. sind mir aber
nicht vor Augen gekommen und ich. zweifle, daß es derglei-
en giebt.
. UR. die Sache keinen Zweifel;
denn wir finden in der ältern Geschichte unsers Landes. die.
deutlichsten Anzeigen, daß Eiderstedt in der Vorzeit wirklich
durch ein Gewässer vom. Kontinente abgeschnitten war, und.
es scheint:mix der. Mühe werth,. diese, bie in sonst nicht un-
wp
{U.
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{) 124.5.
aul II, 1
2) Von Jver Knutzen, einem Hausmann. zu Wobbenbüll iu der
Hadtstedter Marsch, der 1588 schrieb, haben wir eine ,„„kurze--
Ayzeige, zit welcher Zeit Eiderstäht mit denen von der Geest
l Landschast Stayelholm landfest geworden 1c. “,. die
uesfftst:lez zu. legteztrsle- weng ich vittt irre. in;Eamerers
e P. , Vg „It.

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