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ihres Landbesitzes eingefriedigt hatten, gemeinschaftlich bewei-
den mußten, weil diese das in der Gemeinschaft noch liegende
Land nicht so. gut dungten, als das abgetheilte. Dies ver-
anlaßte sie denn auch zu ähnlichen Austauschungen und Ein-
friedigungen, bis denn endlich auch die Nachlässigsten dem
Strome folgen mußten. Man erkennt die ganz- frühen Ein-
koppelungen an den krummen Befriedigungen und Wegen.
Die späteren sind geradelinigt *).
So entstand im östlichen Angeln schon in den früheren
Jahrhunderten die Einkoppelung der Felder nach und nach.
Die westlichen Gegeuden sind viel später verkoppelt, zum
Theil erst. nachdem die Gesetzgebung diese Operation regelte
und ordnete. Das Wiesenland, die Hölzungen und die
Möre blieben noch lange ungetheilt in Gemeinschaft, in soa
genannten Schiften (langen, schmalen, durch Scheidepfähle
abgezeichneten Streifen) liegen, ja sie sind zum Theil in eis
nigen frühe verkoppelten Dorffeldern noch nicht abgetheilt,
weil man die schweren Kosten scheuet, welche die Austauschung
Z
*) Ott e in seinen Bemerkungen über Angeln 1792, meint p. 185,
ein gewisser Herr von Backhoff auf Lundsgaarde habe mit der
Aufhebung der Feldgemeinschaft in Angeln zuerst den Anfang
gemacht. Daß dies nicht der Fall ist, zeigen offenbar die größ-
tentheils geradelinigten Befriedignugen der Grundhofer Feld-
commüne, worin dies Gut liegt. In der Grundhofer Gemeine
ist er wahrscheinlich der Erste gewesen, der auf die Auftheilung
der Feldcommüne drang, denn das Gut lag mit der Grund-
hofer Feldcommüne in Gemeinheit. Es liegt nördlich von
Grundhof, und hatte zwei complete Hoffoppeln im Süden des
Dorfs. Die Einkoppelungen in den Kirchspielen Steinberg,
Esgruß, Satrup, Quern u. s. w., überhaupt aller östlichen, ist
theilweise viel älter, wie die noch hie und da vorhandenen
plattdeutschen Urkunden und Dingswinden über einzelne Au-
käufe beweisen.

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