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konnte. ~ Langebeck, welcher int Jahre 1754 das Alexander
Neweky Kloster besuchte, führt an, daß dort ein Mönch aus
Tondern gewesen sey, ohne Sellius zu nennen und ohne
seiner gelehrten Forschungen zu erwähnen.
Bei seinen Uebergange zur griechischen Kirche nahm er
den Namen Nestor an. Als Mönch hieß er Nikodemus,
und unter diesem Namen wird er in der russischen Gelehrten-
geschichte aufgeführt.
14) Einiges über vereur. >" dortige Kirche und ihre
nschriften.
Das Amt Bordesholm ist aus den Besitzungen des ehe-
maligen Klosters entstanden, daher es zu erklären ist, daß ein
in der Wilstermarsch belegener, dem Kloster gehöriger District,
Sachsenbande, noch, immer zum Amte gezählt wird *). Bei
der Reformation müssen jedoch einige Veränderungen vorge-
gangen seyn. Denn vorher besaß das Kloster auch einen
Theil des Fleckens Neumüuster, und in den Königl. Aemtern
einige Höfe, über ~welche es nicht die Jurisdiction hatte.
Was den dem Kloster gehörigen Theil von Neumünster be:
trifft, so ist dieser wohl als ein Eigenthum des dortigen Non:
nenklosters angesehen, und auf diese Weise von dem übrigen
Klostergebiete getrennt worden. Cin ähnliches Schicksal wer-
den die zerstreuten, nicht unter Klosker-Jurisdiction belegenen,
Höfe erfahren haben.
Die Bordesholmifschen Merkwürdigkeiten von
Noodt (Altona 1737) betreffen zunächst das Kloster. Allge-
meinere Nachrichten enthält eine Handschrift der Kieler Ini-
versitärsbibliothek, betitelt: I, F. Noodt et Ulrici Pe.
iersen Miscellanea Bordisholmensia. Das
Amt stehr jetzt in der Landesmatricul zu 180 Pflügen. Der
Anschlag scheint aber früher sehr gewechselt zu haben; denn
es werden auch 188 und 119 Pflüge angegeben. Nach einer
Urkunde bei Westphalen I]. S. 507 betrug 1512 die Lande
bede 400 Mk. 12 ßl. , welche Summe weder mit der einen
noch mit der andern Pflugzahl stimmt. Zu den Merkwürdige
keiten des Amts gehört auch eine alte Gilde im Dorfe Eiders
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