Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Dritter Band)

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der Hufe, wozu sie gehörten, darnach wurde auch. die Weide 
des Feldes besetzt, wenn es beweidet wurde. 
Die spätere Verkoppelung ward nach und nach durch 
Austauschung bewirkt. Anfangs tauschten ein paar Nacho 
baren ihre zusammenliegenden Aecker aus einer solchen Dorfs- 
koppel mit einander aus, und friedigten sie auf ihrem eignen 
Grunde ein. Solche Tauschbriefe, in der Provinzialsprache 
„Vermachschiftungsbriefe “ genannt, findet man noch häufig 
unter den Briefschaften hiesiger Landleute, man findet sie über 
200 Jahre alt. Wäre damals der Landtausch so kostspielig 
gewesen, wie er es jetzt ist, da über den Umtausch auch der 
kleinsten Koppel erst der Consens der Königl. Rentekammer 
nachgesucht werden muß, welcher nur nach abgestattetem Bc- 
richte des beikommenden Amthauses und der Hardesvogtei 
nach angestellter, mit Fuhren, Diäten und Besichtigungs- 
gebühren verbundener Localbesichtigung ertheilt wird, so wäre 
die frühere Einkoppelung nie zu Stande gekommen, Dies 
war früher nicht der Fall. Diese Controlle ist erst später 
eingeführt. 
Die übrigen Nachbaren merkten in der Folge bald, daß 
die für sich abgetheilten Koppeln ihrer Nachbaren besseres 
Korn und eine reichere Weide brachten, als die gemeinschaft- 
lichen Felder, weil sie besser gepflegt wurden. Sie fühlten 
es, daß sie besonders in der Weide Schaden dabei hatten, 
wo sie noch einige Aecker mit denen, die schon einen Theil 
nehmen, an. Nach Markgoldes wurde bei der Einkoppelung 
das Feld vertheilt. und während der Gemeinheit die Weide 
beschlagen. In einigen Feldmarken hatte die Mark Goldes 
82, in andern 24, 20 bis 16 Heitscheffel. Dies zeigte sich erst 
bei der Vermessung. Die Mark Goldes hatte eine Unter- 
abtheilung von 8 Mark Silber.
	        

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