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nach der Translocation des Klosters nach Bordesholm centstan-
den ist: so möchte es wohl begreiflich zu machen seyn, wie
die Landesherrschaft sich habe befugt glauben können, die Juris-
diktion über dieses neue Dorf sich se!bst zuzueignen. Wenig-
stens nahm sie doch, wenn sie dies thar, dem Kloster nichts!
(Die Fortsetzung folgt.)
3)
Is es möglich, daß Ackerbau und Handel mit den Landespro-
ducten in Dännemark unter Verhältnissen wie die gegenwärtigen
fortkommen können ?
(Aus der Nyeste Skilderie af Kiöbenhavn.)
(Ueber denselben Gegenstand, nämlich die Zuträglichkeit von
Kornlieferung anstatt Bezahlung der Steuern in baarem Gelde,
hat das Magazin schon früher Aufsäßze geliefert *). Auch dieser
möge zur Beförderung einer gründlichen Ueberzeugung das
Seinige beitragen, Wir bemerken übrigens, daß mittelst Pa-
tents vom 10. Jan. d. J. die hier erörterte Kornlieferung für
die Zukunft abgeschafft ist.)
î Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß freie
Benutzung des . Bodens und uneingeschränkte Freiheit, die
Producte desselben zu verkaufen, die wahre Quelle des Wohl-
standes für den Ackerbauer sind. Allein diese Quellen . des
Emporkommens desselben würden bald verstopft seyn, wenn
von einer andern Seite den Käufern der Producte Hinder-
nisse in den Weg gelegt würden, ‘um sich frei mit denselben
zu regen. Dergleichen Hindernisse sind gefährlicher für die
Ackerwirthschaft als selbst directe Beschwerung derselben. Sie
bestehen entweder in Ausfuhrverboten, in schweren Abgaben
von der Ausfuhr, in Auflagen oder auch darin, daß der Staat
sich in den Handel einmengt und durch Commissionen und
Committeen Einkäufe machen läßt, um davon wieder zu ver-
kaufen. Noch verderblicher für das Allgemeine sind dergleichen
Committeer, wenn die Waaren, mit welchen sie handeln, auf
Lieferung als Steuern von dem Landwirthe ausgeschrieben werden.
_ Viele einsichtsvolle Männer haben auf das klarste bewie-
sen, wie schädlich für die Länder alle Naturalprästation ist.
Dänemark hat während des Krieges die traurigsten Beweise
davon gehabt, und doch scheint man in den letzten beiden
Jahren, hingerissen von irreleitenden Vorstellungen, in der
wohlthätigen Absicht. einer Erleichterung für. den Landmann,
«) 1ster Band S. 289 u. 2ter Band S. 128.

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