Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Dritter Band)

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Ö 
Bramstedt heißen soll *), oder daß doch ein, Bramstedt an- 
liegender, Hof den Namen Bramhorst gessührt haben möge. 
Diese Vermuthung hat jedoch ein Ungenannter in einem, den 
Blückst, Anzeigen vom J. 1750 keinverleibten und .in der 
Sammlung des Hrn. Prof. Faick (1. p. G. 7.) wieder abge- 
druckten, Aufsatze mit Recht bestritten **), ‘ und der Hr, 
Professor hat in einer Anmerkung zu diesem Aufsatze.. (]. c. 
), 502) dargethan, daß Bramhorst, da es in einer Urk. v. 
Y. 1316 in Verbinduug mit Kiel, Schönkirchen, Lensahn und 
Grömitz aufgeführt wird, in Wagrien zu suchen sey. Weiter 
[! man, so viel ich weiß, in der Bestimmung der Lage Bram- 
orsts bis jetzt nicht gekommen und also noch nicht am Ziele; 
einen Schritt näher dahin kann ich indeß diese Untersuchung 
führen, Es läßt sich nämlich beweisen, daß ein gewisfer Eil- 
hard von Kale 1383 Bramhorst dem Kloster zu Preetz ver- 
kquft habe; denn Johann Möller sagt dies (Isag. 4. p. 405) 
qusdyücklich ***), und da es bekannt ist, daß Möller seine, jenes 
Kloster betreffenden und dort mitgetheilten, Nachrichten aus 
archivalischen Quellen geschöpft har, so kann nach meinem 
Dafürhalten hierüber kein Zweifel obwalten, Aller Wahr- 
scheinlichkeit nach wird also Bramhorst in der. Probstei oder 
in dexen Nachbarschafe zu suchen seyn *). 
d 
Bekannelich behauptet Hery Pastor Oußen, daß die al- 
ken Dithmarser Friesen gewesen sind, und er gründet 
in den Kiel, Bl. 1819, 2, p. 86 seine Behauptung unter 
andern auf folgende Worte des Bremischen Kanonikus: Hoc 
ners. (die Mehr:) " lr; Urctsss héhst,. w: 
§ 11gil, m . r . . . . 
elle. sich umz E t Gesichte nach V rcen ! Ä in 
s «H) 
Gerkardys  Johannem Il, In Bramstedt (ali: Bramhorst) capi 
jussit. Chers, cimhr, Anyal, 1606, Diese Chronik hat keine 
Seitenzahl; wenn may sich indeß die Mühe geben will, die 
Blätter zu zählen, so wird man das Citat auf der ersten Seite 
des 34sten Blattes finden. . 
pch irrt er darin,. daß er unter der „„euria .de Bramstede ‘t 
ei Lindenbrog und dem Ö castrum Bramstede “ bei Staphorst 
inen Hof tu: eine Burg bei unserm Bramstedt yerstanden 
ben will, dg ohne allen Zweifel von dem Hannöverischen 
Bramstedt an der Weser dort die Rede ist. 
Iyre emtionis Moniztes in Poretz acquisivrernnt ~1383 Salt- 
ram, BramhAorstam et partem Barsebekae %, | 
Peyaner ist noch die Lage von Bramhorst von mir nachgewiesen 
in der angef. Sammlung 11. Bd. Vorrede S. 1.
	        

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