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r qum hren Möge es denn Allerhö hstdenenselben gefallen,
zuzusichera en baldigen Vezüß seiner Verfässußg Königlich
Die allerunterthäuigst unterzeichneten
Schleswig-:Holsteiner. ]
Nachdem die Unterzeichneten dem an Se. Königliche
Majestät gerichteten Gesuch um baldige Einführung einer
ständischen Verfassung in beiden Herzogthümern Schleswig
und Holstein durch ihre Unterschriften beigetreten sind, finden
sie sich bewogen, hiedurch zu erklären, daß, so wie sie für ihre
Personen von der vollkommensten Ueberzeugung bei: diesem
Schritte geleitet worden sind, so auch wünschen, daß in der
Folge Niemand als aus glejchem Grunde unterschreiben möge;
daß sie irgend eine Art . von Ueberredung in allen und jeden
Fällen mißbilligen, daß daher Alles, was dagegen in Zukunft
möglicherweise geschehen werde, mit der Absicht. und dem
[Ur der Unterzeichneten im entschiedensten Widerspruche
ehen würde *J.
2) Antiquarische Notizen von Pastor Kuß.
.
In dem Staatsb. Magazin (1822. 2ter B. p. 705)
äußert sich ein Ungenannter, daß Bornhövd schon im 42ten
Jahrhundert eine Stadt gewesen seyn müsse, da der bekannte
Brief des Bischofs Gerold an die „„cives ad ecclesiam
Burnhorede Perlinentes® gerichtet gewesen und „„der Aus-
druck civis damals schwerlich von andern, als städtischen Ein-
wohnern gebraucht worden sey.“ In diesem Punkte hat aber
der Ungenannte ohne Zweifel geirret; denn es läßt sich aus
Urkunden darthun, daß in frühern Zeiten auch Bewohner von
Dörfern sehr häufig cives genannt worden sind. So ermahnte
. B. der Erzbischof Havtwig in einer Urkunde v. J. 1163
Wipl. Rac. W. II. p. 2040.) die Kirchspielsleute der Pa-
rochie Bergedorf, so wie auch cives de Boicene, de Wil-
Iredesfleth, Wensfleth, Uoslleth, de Slove, de Ragit,
de Culilz t., daß sie dem Bischofe Evermund zu Ratzeburg
gehorsamen sollten, Da alle diese Oerter an der Grenze zwi-
schen dem Stifte Ratzeburg und dem Hamburgischen Stifte
lagen: so versteht es sich unstreitig von selbst, daß sie keine
Dieser Zusat bezieht sich auf die Herumisendung det Vorstellung

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