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Uebersetzung Haben, welche nach Capiteln und Versen erläu-
tert, auch, wo in einzelnen wenigen Stellen das erforderlich
war, berichtigt it. Doch sind hier mehr Stellen, die keine
bedeutende Schwierigkeit darbieten, und schon in sich selbst
Ylänglich deutlich erscheinen, überschlagen, als das beim N.
est. der Fall seyn durfte. Jedes Capitel hat seine eigene
Inhaltsanzeige, die zwar oft sehr von der in der deutschen
Bibel befindlichen abweicht, aber bestimmter den nächsten Sinn
bezeichnet, ohne jedoch, in manchen prophetischen Stellen, den
entferntern und wichtigern ausschließen zu wollen. Herrliche
kurze Bemerkungen zur Anwendung des Gelesenen, qus der
Fülle eines vom Worte Gottes ergriffenen und bewegten Her-
zens geschöpft, sind am Schlusse eines jeden Capitels hinzuge-
fügt, Worte, die der Leser weiter in sich bewegen mag zur
sichern und wohlthätigern Erregung und Verbindung beides
des Lichts und der Wärme.
So ist im Allgemeinen die Anordnung und Einrichtung
dieses so überaus lehrreichen und nüßtzlichen Werks. Den
Sinn, mit welchem dasselbe gearbeitet ist, und den Geist, der
in demselben herrscht, haben wir schon angedeutet. Hier
liegts durchgängig zu Tage, daß der Verf. nicht vorgefaßte
Meinungen in die Bibel schieben, und unter deren Auctorität
gangbar machen, zu dem Ende an ihr drehen, und künsteln,
und verändern will; daß es im Gegentheil sein Zweck ist, sie,
nur sie darstellen, ste berichten lassen, was sie berichtet, leh-
ren, ermahnen, warnen, fordern, verbieten, drohen, verheißen
zu lassen, was ihre ausdrücklichen Worte der Art besagen.
Hier ist darum z. B. keine verdeckende Hand über das tiefe
Verderben des gefallenen Menxschengeschlechts gelegt, keine ver-
schönernden Pinselzüge angebracht, um das, was vor Gott
häßlich und „von ihm als solches bezeichnet ist, in milderm
Lichte erscheinen zu lassen; eben so wenig eine meisternde
Hand angewandt, die göttlichen Veranstaltungen zur Wieder-
herstellung der aus dem rechten Verhältniß zu Gott getrete-
nen Menschen in dieses Verhältniß anders zu ordnen, als Er
selbst sie Jeordnet hat, und so dem Allweisen selbsteigéne Be-
dingungen der Begnadigung vorzulegen. Mit bescheidenem,
demüthigem und lernbegierigem Sinn ist erforscht und dar-
gelegt, was im gegebenen göttlichen Worte vorlag. Eben
o ist die Hand des Allmächtigen unverkürzt gelassen, und
über seine so hellstrahlenden, Ehrfurcht, Liede und Ver-
trauen in so hohem Grade erweckenden Wunderthaten kein
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. 1, 12. S. 4%. C. 16. 17. 2 Kön. 2, 4–?7 u. v. a. St.

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