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haft hinzugekommen sind, haben so belastete Parcelen fast gar
keinen Werth mehr. Der Werth der Gebäude und der Invens
tarien wird selten bezahlt. Versschuldete Besitzer müssen einer
nach dem andern davongehen. Sonst haben solche Parcelen-
stellen den Vorzug, daß die Besitzer in der Mitte ihres Landes
wohnen. Dieser Vortheil ist auch der einzige, der sie erhält.
Sie können ihre Wirthschaften mit wenigerem Gespann und
mit einer geringeren Anzahl von Dienstboten und Tageldh-
nern führen, können mehr Milchvieh halten als die, die lange
Feldwege haben und deren Ländereien entfernt und zerstreut
umher liegen. Dabei ersparen sie gegen Letztere an Diensts
und Tagelohn und an geringerer Abnutzung ihrer Wagen u,
s. w. einen großen Theil des Canons, den sie erlegen.
Nicht so glücklich ist, wie wir nachher sehen werden, die
Mehrzahl der Angler Landwirthe, die Untergehörigen der
Aemter Gottorf und Flensburg. Diese wohnen größtentheils
in Dörfern. Ihre Ländereien liegen daher im Felde herum
zerstreut. Je größer die Dörfer sind, desto länger sind in
der Regel die Feldwege.
Die Größe der Hufen ist sehr verschieden. Sie bestehen
aus vollen, halben, viertel und achtel Hufen, zuweilen auch
aus kleinern Abtheilu:gen, Eben so verschieden ist das Areal
einer Hufe. In den bessern Gegenden sind sie kleiner, in
den schlechtern größer. Es giebt volle Hufen, die nur Areal
von 100 bis 120 Heitscheffeln haben; es giebt aber auch in
den westlichen Gegenden Hufen, die 200 Heitscheffel und
mehr haben.’ Bei der Regulirung der Landesmatrikel scheint
man hauptsächlich die Güte des urbaren Areals berückfichtigt
zu haben. In den Gegenden, wo früher große Waldungen
gewesen sind , haben die Hufner jet, nach der Ausrottung
der Wälder, ein weit größeres Areal. Die Benugung der
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