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centigen transportablen Staatsfonds; die hauptsächlichste der-
selben war, daß die Theilnehmer ein Drittheil mehr, als die
eingeschossene Summe betrug, in den Staatsfonds erhielten,
also für 400 Rthlr. Species Einschuß 4333 Rthlr. Species
in Staatsfonds, wodurch also die Zinsen schon auf vier Pro-
cent. stiegen. Ueberdies wurde den Interessenten annoch eine
Prämie zugestanden, deren Größe dadurch bestimmt ward,
daß die ganze zu überlassende Summe in vier gleiche Theile
getheilt, wovon jeder mit Nummern von 1 bis 4 bezeichnet
ward; gleiche Nummern erhielten die für bezahlte Einschüsse
zu ertheilenden Scheine; dann wurden die Nummern von
4 bis 4 in ein Glücksrad gelegt und gezogen. Die mit der
ersten herauskommenden Nummer bezeichneten Scheine er-
halten für jede 40 Rthlr. Einschuß, 4 Rthlr. Prämie oder
40 Procent, die der zweiten 43 Rthlr. oder 15 Procent, die
der dritten 2 Rthlr. oder 20 Procent und die dex vierten
Ziehung 32 Rthlr. oder 35 Procent Prämie.
In den Materialien für die Chronik des Jahres 4802 #)
ist des Vergleiches erwähnt worden, durch welchen die Strei-
tigkeiten des Hauses Holstein mit der freien Reichsstadt Lü-
beck wegen der Landeshoheit über die im Bezirke des Herzog-
thums Holstein belegenen Stadt- und Stiftsdörfer und Güter
beigelegt ward. Erst in diesem Jahre ward jener Vergleich
zur Vollziehung gebracht, und sowohl vom Könige (unterm
Z. Mai) als von der Stadt Lübeck die desfälligen Patente
erlassen.
Unter Königlicher Landeshoheit verblieben die Dörfer
Kaköhl, Datzendorf, Kembs, Sulstorf, Heringsdorf, Klotzien,
*) S. Staatsb. Magazin Aten Bandes 3tes Heft Pag. 423.

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