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ordnete Abgabe von angekauften fremden Schiffen und die
in Altona zu entrichtende Accise, auf welche sämmttlich bereits
unterm 21. October 1803 eine Zulage von 3 oder 122 Pro-
cent gelegt war, wurden abermals um ? erhöht, so daß diese
Abgaben nun gleichfalls um z ihres anfänglichen Betrages,
in dem kurzen Zeikraum weniger Jahre vermehrt waer.
Die durch ein aus der Schleswig - Holsteinischen Kan-
m October erlasssenes Patent eingeführte .
Stempelabgabe von Spielkarten, welche mit dem 21, Januar
1807 ihren Anfang nehmen und 41 ßl. für jedes Spiel
Karten betragen sollte, war nicht zu den eigentlichen Staats-
ausgaben bestimmt, sondern sollte nach den Worten jenes
Patents zur Bestreitung der mit Errichtung öffentlicher nütz-
licher Anstalten in den Herzogthümern verbundenen Kosten
verwandt werden, gleich wie die in beiden Königreichen ein-
geführte Abgabe vom Gebrauche der Spielkarten, dem Fried-
richshospitale in Kopenhagen zu Gute kommt. Welche neue
Einrichtungen durch den Ertrag dieser indirecten Steuer ins
Leben gerufen sind, oder welche ältere nützliche Anstalten der-
selben Unterstützung oder Verbesserung verdanken, darüber
kann die Chronik wegen ermangelnder Nachrichten keine Aus-
kunft geben *). Die Einfuhr fremder Spielkarten ward bei
50 Rthlr. Strafe für jedes Spiel, durch ein Placat der Ge-
neralzollkammer verboten.
Durch ein aus der Zollkammer unterm 20. Juni erlaf.
senes Patent ward die bisher einigen Einschränkungen unter-
*) Die Einnahme vom Kartenstempel ist durch die Verordnung
vom 9ten August 1811 dem Justizfond beigelegt worden.
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