Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Dritter Band)

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örtert bleibt. Dagegen werden alle, die sich für die Instio 
tute dieser Art interessiren, mit dem Verfasser den dringeno 
den Wunsch hegen, daß die Stifter und Verwalter der bes 
stehenden Anstalten dieser Art ihre edle Bemühungen für 
ihre Mitbürger, auch für andere Gegenden und Orte, durch 
Mittheilungen ihrer Erfahrungen, fruchtbringend . machen 
wollten. Als Gegenstände der Art, worüber Belehrung sehr 
wünschenswerth wäre, dürften etwa folgende ausgezeichnet 
werden: Wie ist die Ordnung des Geschäftsganges bei die- 
sen Instituten ? Wie viele und welche Bücher werden ge- 
führt? Wie wird es mit dem Ausleihen und der Rückzah- 
gemacht, die größtentheils doch in klei- 
Scheidemünze eingehen? Wer benutt die 
Sparcassen am mtisten? Welche Grundsätze und Magaßres 
geln werden beim Ausleihen der Einsschüsse gegen, bloße 
Schuldscheine und bei Formalisirung derselben beobachtet? 
Welche Grundsätze und welches Verfahren beobachten die 
lung der Einschüsse 
nem Eourant und 
Leihcassen, wenn ein Darlehn zur Verfallzeit nicht prompte 
zurückgegeben wird, um solches wiederum einzuziehen? 
Diese und ähnliche Fragen, durch eine Darsstellung des 
Verfahrens und der Grundsätze einzelner Institute dieser Art 
beantwortet, würden, wie gesagt, höchst lehrreich und förder- 
lich für die Vervollkommnung anderer Spar- und Leihcassen 
werden können. Bei der klaren Ueberzeugung hievon und 
dem Interesse, was der Verfasser dieses für die Verfassung 
der Sparcassen hat, fordert er zum Schlusse dieses alle Theil 
nehmer bestehender Sparcassen auf, ihm Nachrichten dieser 
Art mitzutheilen, indem er stets bereit seyn wird, dergleichen 
Mittheilungen ourch das Staatsbürgerliche Magazin zur all- 
gemeinen Kunde zu bringen. 
(V
	        

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