Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Dritter Band)

Ä 153 H 
kleinste Landesmünze, die Zinse für 20 ßl. Lübisch in 4 Mo- 
naten seyn, so dâß derjenige, welcher im Laufe des ersten 
Monats dieses Jahresdrittels 80 ßl. oder eine durch diese 
Summe theilbare Summe einlegte, diese vom Anfang des 
zweiten Monats an mit einem Dreiling monatlich, der, wel- 
cher vor Ablauf des zweiten Monats 40 ßl. und eine eben 
dadurch theilbare Summe einlegte, solche für die übrigen bei- 
den Monate des Jahresdrittels ebenfalls mit einen Dreiling, 
und derjenige, welcher im Laufe der 4 Monate nur 20 fl. 
eingelegt hatte, solches für jedes Jahresdrittel ebenfalls mit 
einem Dreiling verzinset erhielt, Die hierauf zu gründende 
Berechnung würde sehr leicht und einfach seyn, die Spar- 
casse würde dabey noch immer eine nicht unbedeutende 
Summe mehrere Monate lang unverzinst benutzen und das 
durch doch mindestens den nothwendigen Cassebehalt decken 
können, die Einsschießenden dagegen aber dadurch die Ueber- 
zeugung gewinnen, daß ihre Einschüsse verzinst würden, so- 
bald als die Zinsen sich durch die kleinste Landesmünze aus- 
drücken ließen. Ob deswegen festgeseßt werden müßte, daß 
nur Einschüsse von 20 ßl. oder dadurch theilbare Summen 
angenommen werden sollten, oder ob man jede, auch die ge- 
ringste Summe, annehmbar erklären müßte, dies scheint wol 
davon abhängig gemacht werden zu müssen, ob man die Bes 
quemlichkeit der Buchführung , oder aber die Erleichterung 
der Einschüsse, als leitenden Grund für die Bestimmung ans 
nehmen müsse. Ersteres würde gewiß mit Recht sehr wes 
sentlich zu berücksichtigen seyn, da ein aus einem reinen Pa- 
triotismus, freiwillig übernommenes Geschäft, als solches, und 
insoferne dadurch der Zweck selber nicht aufgehoben wird, 
auch möglichst erleichtert werden muß. Weil jedoch aber der 
Zuwachs . des Capitals durch die Zinsen immer sehr bald die
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.