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li
fo darf man auch nicht fürchten, daß Jemand, auf den diese
Wahl gefallen, sich der Mitwirkung zu einem so lobens-
werthen Zwecke entziehen werde. Nächst der Sicherstellung
der Fortdauer dieses Instituts muß aber auch die ordent-
liche verfassungsmäßige Verwaltung dem Publico, insbeson-
dere denen, die ihre Ersparnisse der Sparcasse anvertrauen,
garantirt werden und dazu ist eine Controlle schlechthin noth-
wendig erforderlich. Dürfte man annehmen, daß unter den
Darleihern immer eine hinreichende Anzahl solcher Personen
vorhanden seyn würde, die eine solche Controlle zu führen
fähig und geschickt wären; so würde nichts natürlicher seyn,
als eine Committé aus diesen zu diesem Zwecke zu bilden.
Dies aber würde gewiß eine unrichtige Supposition seyn
und deshalb giebt es wohl keine sichere Controlle, als die
Publicität, durch die Bekanntmachung des Standes und der
Lage der Sachen des Instituts. Damit vergleichen Nach
richten aber glaubwürdig erscheinen , da sie ihrer Natur nach
nur die Resultate der Rechnungsbücher enthalten können, die
wiederum eine Vergleichung derselben mit ihren Quellett, den
Büchern und Belegen, voraussetzen, umals richtig zu erscheinen;
s0 muß die Richtigkeit derselben durch Personen außer der Gesell-
schaft und mindestens zugleich mit von einer obrigkeitlichen, als
solche öffentlich beglaubten Person, versichert und attestirt werdett.
Jede Sparcasse ist durch eine Leihcasse bedingt, und
zwar insbesondere dadurch, daß die Sparcasse geringere Zin-
sen giebt, als die Leihcasse empfängt. So nothwendig aber
dieser Gewinn des Instituts für die Sicherheit der Einschie-
ßenden und seine Subsistenz ist, so zwecklos und zweckwidrig
wäre doch eine Einrichtung, wodurch eiti großer und ansehts
licher Gewinn herbeigeführt würde, da nicht sowol dieser
Gewinn, als vielmehr, daß überhaupt ein solcher bewirkt
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