Full text: (Zweiter Band)

P 
Toftlund. 
Kaack, Reitvogt. 
Wardenburg, Justizrath. 
Uetersen. 
Schütze, Pastor. 
Voßkathe. 
Müller, Oberkriegscommisssair. 
Wandsbeck. 
Ivens, Kriegsrath. 
I. Morewood, Kaufmann. 
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Ehristian Graf v. Schimmel- 
ann. 
W. Schwerdtfeger. 
Wenssien. 
Eckard. 
Wittmoldt. 
Asmussen, Pastor. 
Becker, Apotheker. 
Wyck auf Föhr. 
17) Aufforderung und Bitte, Handschriften der Neu- 
muünsterschen Kirch spielsg ebräuche betreffend. 
,„Von den Neumäünfterschen Kirchspielsgebräuchen, einer für 
das holssteinische Recht höchst wichtigen Sammlung alter Ge- 
wohnheiten, besitzen wir gegenwärtig eine hochdeutsche Ueber- 
setzung, welche der Neumünstersche Amtsschreiber, Friederich 
von Saldern,. Vater des sspäterhin in unserer Geschichte 
berühmt gewordenen Großfürstlichen Geheimenraths, im An- 
fange des vorigen Jahrhunderts veranstaltet hat. 
Bis jetzt ist aber der alte plattdeutsche Text nicht zum 
Vorschein gekommen, .und scheint selbst keinem der älteren For- 
scher in unserer Rechtsgeschichte bekannt gewesen zu seyn. Da 
die Existenz eines plattdeutschen Textes nicht zweifelhaft seyn 
kann, so darf auch wohl die Hosfnung gehegt werden, daß das 
plattdeutsche Original sich irgendwo noch finden werde. Die- 
jenigen, welche diesen plattdeutschen Text besilzen, oder densel- 
ben möchten nachweisen können, ersuche ich um die Gefällig- 
keit, mir Kunde davon zukommen zu lassen. Angenehm wäre 
es mir, wenn diese Aufforderung den Zweck erreichte, eine‘ un- 
bekannt gewordene Rechtsquelle wiederum aus dem Dunkel 
hervorzuziehen, und jede Beihülfe dazu würde mich zum ver- 
bindlichsten Dank verpflichten./“ 
Dirse meine Aufforderung (Altonaer Mercur von 27sten 
Juni v. Z.) hat ihren Zweck bisher nicht erreicht, und wird 
deswegen noch einmal erneuert. Sollten auch keine plattdeutsche 
Handschriften der Kirchspielsgebräuche mehr aufgefunden werden 
fönnen, so wäre doch zu wünschen, daß die ältesten, jetzt noch 
vorhandenen hochdeutschen Handschriften bekannt und deunächst
	        
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