Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Zweiter Band)

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Uebev Heldvader findet man die beste Nachricht im Dansk 
historisk Almanak Aarene 177s 76, wo Langebek eine Auto- 
biographie mittheilt undsie aus H.'s anderweitigen Schriften 
ergänzt. Es sollte im Jahrgange 14777 eine Nachricht von 
H.'s Schriften folgen, weiches aber Langebeck’s Tod verhinderte. 
Om Nic. Heldvaders Spaadom, Franz Ranzow’s Doed- 
angaaende ved Nyerup; Minerva 1804 Jan. p. 4. 
9) Nachrichten aus. Flensburg. 
Im vorigen Hefte S. 689 ist ein Druckfehler zu ver- 
bessern. Die dort angegebenen resp. 3 und 6 L6l. werden 
nicht von jedem Hundert, sondern von jedem Tausend Reichs- 
thaler des Werthes entrichtet. 
Nach der dort abgedruckten Liste hat die Schifffahrt nicht 
in der Anzahl der Schisfe abgenommen. Bedenkt man aber, 
daß unter allen diesen Schisfen keine 70 bis 80 große Schiffe 
mehr sind, und daß die diesjährige Schifffahrt noch mehr als 
1820 und 1821 abgenommen hat, so ist das Handelsschicksal 
der Stadt sehr traurig. Leider scheint auch die Fahrt auf 
Westindien zu sinken, und mehrere Westindienfahrer sind in 
diesem Hsezse nicht ausgerüstet worden, sondern im Hafen 
liegen geblieben. 
s Im October ließ der Magistrat die zweite allgemeine Ue- 
bersicht der Verwendungen für das Armen- und Versorgungs- 
wesen für die Jahre von 1815 bis 1820 inclus. vertheilen. 
Die Ausgabe betrug im Jahre 1820 die Summe von reich- 
rich 89,000 Mk. Darin sind jedoch noch die Verwendungen 
aus den obrigkeitlich bekannten Privatstiftungen, die großen 
Hanssenschen und einige andere Stiftungen ungerechnet, ent- 
halten, welche circa 15,000 Mk. betragen haben. Ungeachtet 
die frommen Stiftungen der Vorzeit, deren Revenüen im 
im Ganzen auf 27,000 Mk. anzuschlagen sind, die Armenlast 
der Commüne in hohem Grade erleichtern, so bleibt doch ein 
Bedeutendes übrig, welches die Einwohner aufzubringen haben. 
Wie groß diese Last sey, wird durch Vergleichung klar. In 
dem angegebenen Jahre betrug in Kiel die Ausgabe der Ar- 
mencasse ungefähr 20,000 Mk., also ungefahr nur den dritten 
Theil dessen, was die Flensburger Armencasse an Ausgaben 
zu bestreiten hatte. Die Anzahl der in Flensburg ganz oder 
zum Theil auf öffentliche Kosten verpflegten und unterstützten 
Personen betrug 2,075. An eingezeichneten Armen hatte die 
Stadt Kiel im letzten Armenjahre 423 Personen, und Unter-
	        

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