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thun, welche Studenten und. Seminaristen ihm an seinem
Geburtstage (25. Februar) darbrachten, an welchem auch
Abends das Seminar und mehrere Privatgebäude in Kiel
erleuchtet waren.
Bei dem guten Fortgange, welchen das Taubstummen-
Institut in Kiel hatte, fand die Regierung für gut, dem-
selben durch mehrere Begünstigungen einen erweiterten Wir-
kungskreis zu geben, und insbesondere für die Aufnahme
unvermögender Taubstummen und Erleichterung ihres Fort-
kommens nach ihrer Entlassung aus dem Institute zu ssor=
gen. Es ward deshalb unterm 8. Novbr. verordnet, daß
alle in beiden Herzogthümern befindliche Taubstummen unter
45 Jahren in das Institut gebracht und dort auf Kosten
des Landes unterhalten und unterrichtet werden sollten.
Nach ihrer Entlassung sollten die Knaben bei Handwerkern
untergebracht werden, und es wurden ihnen sowohl als ihren
Lehrherren mancherlei Begünstigungen zugestanden.
Die Friedrichsberger Bürgerschule in Schleswig erhielt
im Jahre 1805 eine, jedoch nur provisorische, neue Schul-
Ü
3}
(
ordnung.
unterm 15. Novbr. machte die deutsche Kanzelei be-
fannt, daß vom 1. Januar 1806 an eine Schleswig-
§.
Holsteinische Landeszeitung herauskommen werde, de-
ren Redaction der Oberprocureur, in Folge eines demselben
verliehenen Privilegii, übernommen habe. Die Bestimmung
dieser Zeitung sollte seyn, Nachrichten zur allgemeinen Kennt-
niß zu bringen, die sich nicht als Gegenstände von Verord-
nungen und Patenten eignen und keine allgemeine Verfü-
gungen erfordern, obgleich in ähnlichen Fällen ihre Kunde

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