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Damit sich aber keine verdächtige und unlegitimirte
Ausländer in die Herzogthümer einschleichen möchten , ward
unter den gegenwärtigen Umständen und bis weiter, den
höchstkommandirenden Offizieren in den Festungen sowohl
als offenen Garnisonsorten, die Aufsicht über die Pässe der
reisenden Ausländer anvertraut.
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Sowohl die Bezahlung derjenigen Vergütungsgelder,
welche den Commünen für die, durch die Verordnung vont
2. Decbr. 1804 anbefohlene Beköstigung der cantonnire! dert
Unteroffiziere und Soldaten bis Ausgang 1804, nach der
darüber aufgemachten Berechnung zukam, als auch zur Bes
streitung der fernerhin bei dem jetzigen Cantonnement dex
Truppen erforderlichen Quartiergelder, ward unterm 8. Nov,
eine Abgabe von 6 Rthlr. à Pflug über beide Herzogthümer
ausgeschrieben, und in Ermangelung eines besssern Maaßstabes
diejenige Pflugzahl dabei zum Grunde gelegt, wornach die
unterm 31. Dec. 1800 verfügte Kornausschreibung und die
unterm 31. Aug. 1804 angeordnete Repartition der Vergü-
tungsgelder für 1801 geschehen war. Die Städte wurden
zu der reducirten Pflugzahl, wornach sie contribuiren, Altona
und Friedrichstadt aber, die zu gar keiner Pflugzahl stehen,
zu resp. 200 und 25 Pflügen angesetzte. Rendsburg und
Glückstadt wurden, mit Rücksicht auf die ihnen zur Last fal-
lenden sonstigen Ausgaben, für diesesmal gänzlich übergangen,
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In den Materialien für die Chronik des Jahres 1804
ist der Verordnung vom 9. Dec. jenes Jahres gedacht, welche
die Bestimmungen enthält, unter denen mit dem 1. Januar
1805 die Aufhebung der Leibeigenschaft in den Herzogthü-
mern Schleswig und Holstein eintreten sollte, dabei aber

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