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ten haben.. . Es erstreckt sich solches so weit, daß dasselbe den
Ansprüchen der Königlichen Rentekammer an die Güter die-
ser Bedienten vorgeht und vorgesetzt wird. Rücksichtlich der-
jenigen Forderungen an den Hebungsbedienten c., für welche
der Creditor ein öffentliches Pfandrecht hat, so sind diefe
unbedingt nachgesetzt. Den früher protocollirten Gläubigern
ist durch diese Verordnung eine zweijährige Frist gestattet,
um ihre Gelder loszukündigen und einzuziehen, oder sich sonst
auf alle Fälle zu prospiciren, Es ist .also anzunehmen, daß
die Deposita, Auctions- und Licitations - Gelder im Concurs
über die Güter derjenigen, welche vermöge ihtes Amts sie
einzuheben haben oder dafür einstehen müssen,- einen ganz
unbedingten Vorzug haben. 44) die General- Postkasse an
das Vermögen des bestallten Postmeisiers wegen nicht abge-
lieferter Postgelder. Es ist diesen Rückständen derselbe Bor-
zug, als den Königlichen Gefällen! beigelegt. Verordn. vom
43ten Juni 1788. 15) die Stempelpapierverwalter an das
Vermögen ihrer Commissaire mit den Stempelpapiergeldern
aus dem letzten Jahre vor dem Concurs. .46) auf gleiche
der Spielkartenverwalter an die Güter des Kartenhändlers *).
Außer diesen privilegirten Forderungen werden an einzelnen
Orten gewiß noch mehrere specielle, gleichfalls bevorzugte Pöste
vorkommen. Dahin gehören uamentlich, nach g. 4 der schon oft
angeführten Protocollationsverordnungen für die Aemter Sege-
berg und Rendsburg, für die ploenschen Aemter, imgleichen für
die Herrschaft Pinneberg, alle Bütden, Leistnngen und Abgaben,
die einem unbeweglichen Gute ynzertrennlich und. auf alle Zeit
ankleben, insbesondere dié darauf bestäudig ruhenden Servi-
tuten und darin uuabänderlich radicirten oder sogenannten ei-
sernen Gelder. Auch die über unbewegliche Güter errichteten
Familien- Fideicommisse bedürfen nicht der Einzeichnung
in das Schuld - und Pfandprotocoll, sondern müssen nur land-

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