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705.
liches Gericht zu denken. Denn nach damaliger Verfassung
gab es für Kiel keine andere geistliche Behörde als den Dom-
propsten in Hamburg. Unstreitig heißt consistorium in der
angeführten Stelle das Rath h aus. Diesse Bedeutung wird
durch mehrere Urkunden bestätigt. So bemerkt Anderson
Hamburgisches Privatrecht 2ter Theil S. 441, daß auch in
Hamburg das Rathhaus seit 1350 unter dem Namen con-
sistorium vorkomme. Ebenfalls führt von Melle Beschrei-
bung von Lübeck S. 25 an, daß das Rathhaus Cconsistorium
civitatis genannt werde, und bezieht sich S. 30 auf ein (mir
unbekanntes) lateinisches Privilegium de his qui ad consi--
storium civitatis vocari debent. Die Bedeutung leidet
mithin gar keinen Zweifel.
Das Wort Virtus gebraucht Helmold in einer ganz
eigenen Bedeutung (Ohron. Slav. I. 91. 4.) Buruhoyed
ubi habitabat Marcrardus, senior terrae et secundus
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im Ganzen richtig erklärtz er übersetzt cetera virtus andere
Ritter, ohne sich jedoch auf den Sprachgebrauch einzulassen,
Offenbar ijt yvirtus eine ganz wörtliche Uebersetzung von
Maunschaft, welcher Ausdruck auch ohne Zweifel richtiger
ist als Riiter, weil in der Zeit, von welcher Helmold han-
delt (das Jahr 1173), zwar Vasallen, aber keine Ritter, in
dem spätern Sinne des Worts existirten.
_ Daß Bornhöved damals nicht bloß ein ansehnlicher Ort,
welches selbst die noch vorhandenen Grabmähler beweisen, son-
dern auch schon eine Stadt war, dürfte der bei Helmold gleich
darauf folgende Brief des Bischofs. Gerold darthun können.:
Geroldus dei gratia lubecensis ecclesiae episcopus
universis civibus ad ecclesiam Burnhovede pertinen-
tibus ele. Denn schwerlich ist damals der Ausdruck civis
von andern als städtischen Einwohnern gebraucht worden,
Ueber die Stadtqualität von Bornhöved in spätern Zeiten
slehe Christiani Geschichte IV. Bd. S. 3Z536.

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