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Städtische Abgaben und deren Vertheilung.
Genaue Nachrichten über den Contributionsfuß und dessen
Veränderungen finden sich in Rivesells Besckzeibung der Stadt
1. Theil S. 441-0476, worauf wir verweisen müssen. Die
Abgaben werden secundum aes et lihram, d. h. nach dem
Gewichte oder Vermögen, und zwar nach folgenden Momen-
ten revartirt.
1) Haus, Land und Garten; von jedem 100 Rthlr. des
Werths . "& $!;
2) Eigenthumslandz von gleicher Summe , . ~. 6 ßl.
3) Das übrige Vermögen ebenfals... „ . . 9 ßl.
4) Das Gewerbe wird taxirt von 1 bis 60 ßl.
Diese einfache Quote wird denn so vielfach gefordert, als
die Ausgaben der Stadt es erfordern. Im Jahr 1815 mußte
die Schatzung 108fach bezahlt werden. Jetzt soll sie bedeutend
niedriger seyn, und etwa das 82fache betragen, welcher An-
schlag eine Einnahme von circa 30,000 Rbthlr. gewährt.
Dazu kommen Armengelder, Kirchenschatz und sonstige Com-
münelasten, welche nach gleichem Maaßstabe vertheilt werden,
außer den Königlichen Steuern. Cinen deutlichen Begriff von
dem Belauf der Abgaben giebt die Bemerkung, daß ein Tage-
löhner, der zu 2 ßl. einfache Schatzung angesetzt ist, an Com-
munalabgaben 22 Mk. 8 ßl. und an Kopfsteuer 6 Mk. 4 ßl.
u entrichten hat.
f Nach .! öffentlichen Bekanntmachung wegen der Feier,
die am Stiftungstage der Sonntagsschule Statt hatte, haben
in den 7 Jahren, da diese Anstalt besteht, 1062 Individuen
sich einschreiben lassen, darunter sind Meister, Gesellen, Lehr-
burschen, Seefahrende und Diensiboten. Im Durchschnitt
ward die Schule jeden Sonntag von 153 benutzt. Ob dies aber
ohne Nachtheil für den Besuch des nachmittäglichen Gottes-
dienstes geschehen, ist nicht bemerkt worden.
6) Merkwürdiges Urtheil über den verstorbeneu Frei-
herrn von Eggers.
I In der dänischen Frest:!t ez§tetsvemer:: res d:;
: Ber von ret, des. verstor ©.
Mai 1758 zu Itzehoe, und gestorben als Oberpräsident zu
Kiel den 210ten Nov. 4843) oder vielmehr eine Lobrede

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