Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Zweiter Band)

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als der Taxatoren und deren Suppleanten könnte am besten 
durch Wahlmänner geschehen, damit die Gesellschaft nicht bei 
jedem eintretenden Fall und zwar alle Jahre zusammenberufen 
zu werden brauchte, und damit die Wahl von der öffentlichen 
Stimme abhängig würde. 
In jedem Districte müßte eine nach der Größe desselben 
zu bestimmende Anzahl Wahlmänner nebst Suppleanten wegen 
eintretender Todes- oder Krankheitsfälle von der Gesellschaft 
ernannt werden, weiche ohne Weigerung die Verwaltung des 
Amtes in 4 bis 6 Jahren oder länger, den Umständen nach, 
übernehmen müßten. 
Bon der Direktion aber müssen der Sefkretair und die 
Revisoren ernannt werden. Die in den Statuten erwähnten 
Geschäfte des Sekretairs müssen dahin erweitert werden, daß 
er die Angabe im Katastrum aufführt und die Geldbeiträge 
der Einzelnen nach einer von ihm gemachten und von der Di- 
rektion genehmigten Repartition erhöbe und gegen Quitung 
auszahlte, so wie auch die Rückstände auf Ordre der Direktion 
gerichtlich beitriebe. Die Geschäfte der Direktion würden da- 
durch erleichtert, indem sie nur die Richtigkeit der Schaden- 
und Kostenberechnung zu konstatiren hätte. . 
" Unter den landwirthschaftlich erfahrensten und einsichts- 
vollsten Mitgliedern der Gesellschaft müssen für jeden in kleine 
Bezirke einzutheilenden Distrikt 2 ordentliche und 2 außer- 
ordentliche Taxatoren nebst 2 Suppleanten von den Wahlmän- 
nern ernannt werden, wovon die beiden Ersteren die Taxations- 
geschäfte in den ersten zwei Jahren verwalteten, die beiden 
Lelzteren aber nur bei eintretenden Krankheitsfällen und Ab- 
wesenheit der ordentlichen und außerordentlichen Taxatoren ge-. 
braucht würden. Die beiden außerordentlichen Taxatoren müs- 
sen in den nächst darauf folgenden 2 Jahren als ordentliche 
Taxatoren eintreten. Während der beiden ersten Jahre müssen 
die beiden außerordentlichen Taxatoren die speciellen Geschäfte 
der Direktion in dem Distrikte übernehmen. Auf diese Art 
würde nicht nur Zeit gewonnen und Kosten erspart ,' sondern 
auch Mißbräuche, welche vielleicht dadurch entstehen könnten, 
wenn es Einem der Taxatoren bei vorkommenden Fällen er- 
laubt wäre, einen andern Interessenten zum Tayxator zu sub- 
stituiren, vorgebeugt. 
. Da aber bei einer solchen Organisation der Gesellschaft 
einzelne Individuen Zeit und Mühe fär die Gesellschaft auf- 
opfern würden, so scheint es billig zu seyn, daß sowohl den 
Wahlmännern als den Taxatoren gewisse Diäten während ih- 
rer Geschcfte zugestanden würden.
	        

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