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Um. die Frequenz der Kieler Universität zu. befördern;
bewilligte der König unterm 30sten August, daß. jeder auf
derselben studirende Ausländer nach zweijährigem Aufetithalte
daselbst und erworbenem ersten Character zur. Erhaltung des
Indigenats und der damit verbundenen Vortheile berechtigt
seyn solle. Indessen hat sich’ doch die Zahl. der. in Kiel stu-
direnden Ausländer nicht merkbar. vermehrt.
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22, mithin im Ganzen 50 neue Studirende immatxiculirt. +
Durch den Tod verlor die Universität: ihr ältestes Mit.
glied, den Etatsrath und Archiater, Professor Acke rmann,
der am Aten Juni an den Folgen eines unglücklichen Falles
starb. Fünfzig Jahre hatte. er das Lehramt an der Universia
tät bekleidet, Die Aufsicht über die Sternwarte,. welcho der
Verstorbene geführt hatte, ward dem Prbfessor Reimer
Auf Ostern wurden bei der Universität 28 und Michaelis
übertragen::
Der außerordentliche Professor in der philosophischen
Facultät, Torkel Baden, ward im Januar „auf sein An-
suchen von seinem Lehramte entlassen...
Ebenfalls erhielt im März der Professor und Universis
tâtssyndicus Feu erbach die erbetene Entlassung..
Zum Syndicus der Universität ward im April der Ad-
s
vokat Tönfen ernannt.
Im September ward der außerordentliche Professor der
juristischen Facultät, P ätz, auf sein Ansuchen entlassen.
In demselben Monat ward der Professor Heinrich in
Breslau als Professor der Philosophie, auch als öffentlicher
Lehrer der Wohlredenheit und der griechischen Sprache, nach
Kiel berufen.
Die Professoren Hegewifch und Niemann hatten
einen ehrenvollen Ruf nach Landshut erhalten, den beide

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