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Nachstehende, hier anzugebende Veränderungen fanden
in diesem Jahre unter den Beamten der Herzogthümer statt.
Das Präsidium der deutschen Kanzelei, welches seit dem
December 1802 unbesetzt war, ward im November dem biss
herigen Amtmann in Hadersleben, Kammerherrn von Mö-
sting übertragen.
Der erste Deputirte in dieser Kanzelei, Conferenzrath
Schütz, trat mit Beibehaltung seines vollen Gehalts als
Wartegeld, aus derselben.
_ Die übrigen Deputirten rückten auf, und der bisherige
Committirte in der Rentekammer, Justizrath Heinzelmann,
ward als fünfter Deputirter in die Kanzelei versetzt,
§§ Zum Commandanten der Festung Glückstadt ward im
Januar der Generalmajor von Bechtols h eim ernannt; im
Maimonat ward derselbe mit dem Dannebrogorden begnadigt.
Denselben Orden erhielt zu gleicher Zeit der Kammer-
herr von Blome auf Hagen und Doberstorf.
Der Kammerherr und Generaladjutant von Blome
auf Heiligenstädten, der von seinem Gesandtschaftsposten in
Stockholm abberufen war, wurde am 140ten Februar zum
Gesandten am Petersburger Hofe ernannt.
Der Amtmann zu Steinburg, Kammerherr von Schil-
den, starb am 22sten December.
Im Januar ward der Auskultant bei der Holsteinischen
Landesregierung, Romundt, zum Bürgermeister und Syn-
dicus in Neustadt ernannt.
Die Bürgermeister, Kanzeleirath Deer in Oldesloe,
Jeß in Kiel und Sörensen in Hadersleben, und der Po-
lizeimeister Christensen in Kiel, wurden im März zu wirk-
lichen Justizräthen ernannt.

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