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wart beglückt hatte, .und wo er mit Sehnsucht und Freude
erwartet wurde. Schon war das Linienschif Neptunus
dazu bestimmt, den theuren Thronerben dorhin zu führen,
und die Zeitungen berichteten bereits die Anstalten, die an
verschiedenen Orten zu seinem feierlichen Empfange gemacht
wurden.
Nachdem die gewöhnlichen Frühjahrsrevüen bei Kopens
hagen beendigt, auch in den letzten Tagen mehrere Ver-
sammlungen des Staatsraths gehalten worden waren, reisete
am 19ten Mai der Kronprinz in Begleitung feiner Gemahlin
und Prinzeßin Tochter aus der Hauptstadt ab, und trafen
am 22sten desselben Monats auf Louisenlund ein.
. | Von dort aus beehrten die höchsten Herrschaften am
1sen Juni die Stadt Schleswig mit einem Besuche, und
am ten trat der Kronprinz in Begleitung des Prinzen
Carl zu Hessen und dessen beiden Söhnen, der Prinzen
Friedrich und Christian, eine Reise durch einen Theil von
Schleswig und Holstein an, besuchte die Städte Friedricha
stadt und Tönningen, ging durch Dithmarschen und einen
Theil der Elbmarschen nach Glückstadt, wo die Ankunft am
Gten Abends erfo!gte; Seine Königliche Hoheit nahm dort
am T7ten und Sten alle Sehenswürdigkeiten in Augenschein,
und réisete am 9ten nach dem, dem Kammerherrn und Ge-
sandten üon Blome gehörigen schönen Gute Heiligenstedten
bei Itehoe, übernachtete dort und ging am 10ten über Rends.
burg nach Louisenlund zurück.
Wichtige Gründe mochten indessen den Kronprinzen bes
stimmt haben, die Reise nach Norwegen aufzugeben. Das
zur Ueberfahkt dahin bestimmte Linienschiff Neptunus kam
zwar im Juni von Fladstrand nach Eckernförde, und während
es auf der dortigen Rhede lag, speisete der Kronprinz nebst
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