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gütende Summe betrug 44,849 Rthlr. 31 ßl., davon erhiel-
ten die Klöster und Güter 5184 Rthlr. 39 ßl., die Aemter
ter und Landschaften 37,221 Rthlr. 24 ßl. und die Städte
2433 Rthlr. 46 ßl.
Die Aufmerksamkeit, welche die Regierung vorzugsweise
dem Militairstande widmete, erstreckte sich auch auf die un-
teren Classen desselben. Die Nothwendigkeit, sich die für
den Dienst so ungemein wichtigen, guten und tüchtigen Un-
teroffiziere zu verschaffen, ward bei der ganzen Armee lebhaft
gefühlt; doch war weder die Lage dieser Unteroffiziere wäh-
rend ihrer Dienstzeit, noch ihre Aussichten für die Zukunft
von der Art, daß dadurch junge Leute, die sich zum Dienste
sonst wohl eigneten, ermuntert werden konnten, freiwil-
lig diesen Stand zu wählen. Um. nun die Landeskinder
zum Eintritte als Unteroffiziere in das Militair aufzumun-
tern und diejenigen, welche bisher lange und treu gedient
hatten, auf eine angemessene Weise zu belohnen, ward durch
eine Königliche Resolution vom 18ten Mai den Unteroffizie-
ren, welche zwölf Jahre und darüber im Militair ‘gedient,
vorzüglich gute Zeugnisse über ihre Aufführung und ssonst
die nöthigen Fertigkeiten hätten, die Beförderung im Civil-
fach versprochen. Auf gewisse Bedienungen erhielten sie ein
ausschließliches Recht. Geringere Postmeister- und Control
leurstellen, Obergerichtsboten-, Gerichts-, Polizei- und Kirchen-
diener-, Thorschreiber- und ähnliche Stellen wurden ihnen
vorbehalten, und jedes Collegium sollte einberichten, wenn
solche Stellen unter demselben erledigt würden, damit die
Unteroffiziere. welche Ansprüche auf Beförderung hätten-
darum nachsuchen könnten.

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