Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Zweiter Band)

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Der Hausvogt soll in dem Amtsdistrict die Aufsicht auf 
die Wege und Brücken haben und mit den Kirchspielsvögten oder 
Nechensmännern, jeder in dem ihm besonders angewiesenen Bes 
z ir k, die Wege und Brücken besehen uud auf ihre Besserung halten, 
(W. V. H. 28.) 
Die im Amtsdistriet vorhandenen Unterthanen melirter Juz 
risdictionen werden von dem Hausvogt und Rechensmanu, um ihre 
Strecke unter seiner Aufsicht zu machen, NMachbarsgleich mit auges 
sagt. (W. V. H. 20. 
Die, Obrigkeiten und Officialen haben bei der zu besorgenden 
Instandsetzung.und Unterhaltung der Wege darauf bestens zu achten, 
daß sie auf eine zuverlässige und dauerhafte Weise geschehe, und zu 
dem Cnude die geübtesten Leitte zu der einiges Geschick erfordernden 
Wegeéarbeit auszusuchen, das Pflastern aber, und was sonst der ge- 
meine Landmann nicht versteht, um ein bestimmtes Geld zu verdin- 
gen, sich auch sowohl hierin, als sonst wegen des ganzen Werks, ein- 
tretenden Umständen nach bei Unserm Oberla ndweg-Inspector 
Raths zu erholen. (W. V. g. 16.) 
Die Arbeit selbst, soweit die Unterthanen sie zu verrichten haben, 
muß an jedem Ort zu der nach Veschasfenheit des Wetters und an- 
dern Local-Unmständen, obrigkeitlich zu bestimmenden und vorher be- 
kannt zu machenden Zeit von den Pflichtigen, oder ihren zu sen- 
denden Leuten zusam men, und uuter Ausfsicht und Auweisung ge- 
schehen, nnd wer ungehorsam ausbleibt,. verfällt in eine Mulkt von 
24 Lübschiling, und muß auch denjenigen, der seine Arbeit gethan 
hat , dafür befriedigen. (W. V. 9§. 16.) 
Circulair- Verfügung , die Verbesserung der 
Schleswig betreffend. 
Wege im Herzogthunr 
Namens Sr. Königl. Majestät. 
Es ist bemerkt worden, daß die Verbesserung der Wege zum 
Theil dadurch verhindert, oder weniger dauerhaft wird, daß solche 
von den dazu Pflichtigen nicht auf gleiche Weise und zu einer 
Zeit vorgenommen wird. 
Da jedoch durch Ausbesserungen der Wegestrecken zu verschiede: 
nen Zeiten Unebenheiten entstehen, welche die Verschlimmerung der 
Wege beschlennigen; so wird Sr. Königl. Maijestät allerhöchstem 
Willen und Befehl zufolge den beikommenden Obrigkeiten und Be- 
hörden im Herzogthum Schleswig hiedurch aufgegeben, darauf zit 
(ehen, daß die jeder Commüne zukommende Wegestrecke von den
	        
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