Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Zweiter Band)

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zugelegten Wegestrecken am zwec'mäßigsten über die andern Diftricte 
mögten vertheilt werden können. 
Auf den: Amthause vor Flensburg, d. Novbr. 18W. 
]. G. r. Levetzau. 
Die Privatwege, d. h. die Kirchen-, Mühlen - und Feld- 
wege werden nach der in jedem Ort eingeführten Observanz im 
Stande gehalten. In deren Ermangelung siud die Feldwege von 
den Landliegern, die übrigen Wege hingegen von denen, zu deren 
Nuzgen sie gereichen, zu bessern. (W. V. J. 17.) 
V. 
Ueber die Administration der Wegepolizei in den 
Amts- rc. Districten des Herzogthums. 
Wenn in der Wegepolizei der District, die Concur- 
renz und die Administration nach unwandelbaren Be- 
griffen g es etz lich bestimmt ist: so ist auch für diese Sphäre 
gegeben: die Ordnung und das Recht ~ das Recht und 
die Pflicht. Gehörig in einander greifende Gesetz e bedin- 
gen und sichern auch hier die Freiheit eines Jeden, der da- 
bei interessirt iste. Die Administration der Wegepolizei ist 
ihrer Natur nach, theils politischer, theils technischer Art ~ 
Eins bedingt und ergänzt das Andere ~ und ist auch dem 
gemäß in den Wegeverordnung im Alhgemeinen getrennt 
und im Besondern wieder vereinigt, und darnach sind die 
verschiedenen Geschäfte organisirt. 
a) Der Ober-Land-Wege-Inspector hat im Her- 
zogthume die Inspection über die öffentlichen Wege 
in jedem District, ob die gesetzlichen Vorschriften zur 
Ausführung gebracht, und wie selbige angewandt sind. 
Der Oberlandweg- Inspector soll in den Aemtern im 
Beiseyn der Hausvögte, und in den adeligen Gütern im Beiseyn 
Derjenigen, die es angeht, generale Schauungen halten: ob den 
Vorschriften zur gehörigen Jnstandseßung und Unterhaltung . der 
Wege und Brücken Genüge geschehen sey ; die Verbesserungen der
	        

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