Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Zweiter Band)

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Theilnahme an ben Wegelasten im Amte Flensburg erwachsenen 
und noch ferner entstehenden Kosten, hiemit in Antwort. eröffnet : - 
daß diese Kosten von den übrigen Wegepflichtigen des Amts 
Flensburg abzuhalten, und aus dem besondern Amts - Wege- 
Fonds, dessen Errichtung mittelst Rescripts vom heutigen dato 
genehmigt worden ist, zu bestreiten seyen. 
Urkundlich 1e. Gegegeben 1c.. Gottorf, d. 16. Juny 1818. 
Moritz. , Bilhard. 
in idem copiae 
J. G. v. Levetzau, 
An die Königl. Hausvogtey. 
Bey abschriftlicher Mittheilung des anliegenden allerhöchsten 
Rescripts d. d. Gottorf, d. 16. d. Mts, betreffend die Aufbringung 
der durch die Befreiung der vormals Mohrkircher Untergehörigen 
von der Theilnahme an den Wegelasten im Amte Flensburg erwach- 
senen und noch ferner entstehenden Kosten ersuche ich den Herrn 
Hausvogt, die Refection der diesen Untergehörigen zugetheilten 
Wegestrecken, insoferne solche noch ungebessert seyn sollten, nach vor- 
hergegangener Bekanntmachung öffentlich, jedoch salva approbatione, 
zu verdingen, und das Licitations-Protocoll demnächst zur Appro- 
bation und weitern Verfügung gefällig an mich gelangen zu lassen, 
Auf dem Amthause vor Flensburg , d. 26.. Juny 1818, 
I. G. v. Levetzau. 
u) An die Königl. Hausvogtey. 
Nachdem auf meinen unmittelbar eingereichten Antrag wegen 
Bewirknng einer allerhöchst unwittelbaren Resolution in Betref der 
Verhältnisse der dem Amte Flensburg incorporirten ehemaligen 
Mohrkichner Untergehörigen rücksichtlich der Concurrenz zu den 
Wegelasten des Amts überhaupt und der resp. Harden insbesondere 
in Folge allerhöchster Resolution vom 31. Oetbr. d. J. mir der Be- 
scheid ertheilt worden: 
daß es iu Ansehung der Theilnahme der dem Amte Flensburg 
incorporirten vormals M oh r kirchn er Untergehörigen an den 
allgemeinen Wegearbeiten in dem gedachten Amte bey dem Ober- 
gerichtlichen Bescheide vom 9. Febr. 1818 sein unabänderliches 
Bewenden behalten müsse, 
so ermangele ich nicht dies Einer Königl. Hansvogtey hiedurch mit- 
zutheilen und Selbige zugleich zu ersuchen mir nunmehr Vorschläge 
einzureichen, wie die bis izt den Mo hrkirchner Untergehörigen
	        

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