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oder einem der andern holsteinischen Gaügrafen unterworfen
war, darüber schweigt die Geschichte.
Kaiser Konrad I1. und König Knut der Große trafen,
fich 1027 zu Rom, lernten sich persönlich kennen und ge-
genseitig schätzen. Beider Interesse forderte einen dauerhafs
ten Frieden. Konrad konnte leicht in seinen Entwürfen,
seine Macht in Deutschland und Italien auszudehnen, durch
einen Krieg mit den nördlichen Grenznachbarn, deren König
schön damals mächtiger war, als irgend einer seirier Vor-
gänger, aufgehalten werden; ebenso konnte Knut seine ganze
Macht gegen seine nördlichen Feinde nicht anwenden, so
lange sein Reich von Deutschland her bedroht wurde. Leicht
und. bald war daher der Friede zwischen beiden eingeleitet.
1035 kam er völlig zu Stande. Kraft desselben sollte’ Kot
rads Erbprinz und vermuthlicher Nachfolger in der Kaiser-
würde, Heinrich, die Tochter Knuts, Gunnchild, zur Gee
mahlin und Knut das vormalige nördliche Haraldslehn, oder
den Strich Nordalbingiens zwischen der Schley und Sübet-
Eider, von deutschen Schriftstellern auch wol die Schles-
wigsche Mark genannt, zum unbestrittenen Besitz erhalten.
Konrad konnte sich leicht bewogen finden, in den Ab-
tritt dieses Landstrichs' zu willigen, Denn, nicht nur wak
derselbe von geringem Umfang, sondern auch wol nur schlecht
bevölkert.
Denn was Helmold über rein Jahrhundert später von
den Spuren einer vormaligen großen Cultur in diesem Land-
strich vor dem allgemeinen Aufstand der Wenden. anführt,
bezieht sich wol auf die Zeiten vor Otto dem Zweiten.
So endigten die langwierigen Landkriege zwischen den
Dänen und Deutschen. Denn die nachmaligen Kriege der
ersien werden nicht gegen das deutsche Reich und dessen Be-

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